DRK Presseinformationen https://www.drk-kv-bodenseekreis.de de DRK Wed, 28 Sep 2022 21:28:55 +0200 Wed, 28 Sep 2022 21:28:55 +0200 TYPO3 EXT:news news-178 Thu, 16 Jun 2022 11:08:16 +0200 Großzügige Kleiderspende der Feuerwehr /corona/presse-service/meldung/grosse-kleiderspende-fuer-den-drk-kreisverband-bodenseekreis.html Große Freude beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis: Die Feuerwehr Sigmarszell spendete für den DRK-Kleiderladen in Friedrichshafen mehrere Tonnen Bekleidung und Kinderzubehör. Unterstützung über die Kreisgrenze hinweg: Die Freiwillige Feuerwehr Sigmarszell im Landkreis Lindau hat das Kleiderlager des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis großzügig aufgefüllt. Vier Mitglieder der Feuerwehr lieferten mit zwei Fahrzeugen mehrere Tonnen Bekleidung und Kinderzubehör am Rotkreuzzentrum in Friedrichshafen an. Die Spende stammt aus der Kleiderkammer, die die Feuerwehr Sigmarszell im Frühjahr spontan für in ihrem Feuerwehrhaus für Geflüchtete aus der Ukraine eingerichtet hatte. 

Die Bevölkerung in Sigmarszell hatte seit März großzügig für diesen Zweck Bekleidung und Zubehör gespendet, sodass der Bedarf in der dortigen Kleiderkammer mehr als gedeckt werden konnte. Als die Feuerwehr jetzt ihre spontane Kleiderkammer auflöste, standen die Ehrenamtlichen noch vor einem Berg gespendeter Artikel. 

Da kam ein Aufruf des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis in den lokalen Medien zur rechten Zeit: Der Kreisverband bat die Öffentlichkeit, Sommerbekleidung für die DRK-Kleiderläden im Bodenseekreis zu spenden. Denn vor allem in Friedrichshafen war das Lager ziemlich leer. Diesen Aufruf lasen die Mitglieder der Feuerwehr in Sigmarszell und beschlossen, die restliche Ware aus ihrer Kleiderkammer dem Roten Kreuz im Nachbarlandkreis zu spenden. Es handelte sich um ein Viertel der Gesamtmenge, die die Sigmarszeller Bevölkerung für die Ukraine-Hilfe der ortsansässigen Feuerwehr gespendet hatte. 

Die Wehrleute lieferten die Ware nicht nur "frei Haus", sondern auch gut verpackt und sortiert nach Bekleidung für Damen, Herren und Kinder sowie nach Größen geordnet. "Wir waren überwältig ob der Massen an Waren", freut sich Andrea Sinclair, beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis zuständig für den Bereich Kleiderläden und Altkleider. "Ebenso überwältigt bin ich von der Solidarität und Unterstützung der Feuerwehr aus dem benachbarten Landkreis", betont Andrea Sinclair. Solche freiwilligen und spontanen Aktionen seien heute nicht mehr selbstverständlich. 

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news-177 Fri, 12 Mar 2021 20:23:21 +0100 DRK-Kreisverband wichtiger Partner bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie /corona/presse-service/meldung/drk-kreisverband-wichtiger-partner-bei-der-bekaempfung-der-corona-pandemie.html Das Deutsche Rote Kreuz im Bodenseekreis ist in den vergangenen Wochen zum wichtigen Partner von Behörden und Einrichtungen bei der Bekämpfung des Corona-Virus geworden. Seit der großen Schnelltest-Aktion vor Weihnachten in Überlingen und Tettnang, die das Sozialministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit dem DRK anbot, hat der DRK-Kreisverband sein Engagement in diesem Bereich beständig ausgeweitet. In den vergangenen Wochen wurden bislang 91 Helferinnen und Helfer aus den DRK-Ortsvereinen im Bodenseekreis in die Abnahme von Corona-Schnelltests eingewiesen. Sie sind in zahlreichen kommunalen Teststellen, in Alten- und Pflegeheimen oder ganz aktuell bei der Testung von Wahlhelfern für die Landtagswahl im Einsatz.

Darüber hinaus haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbands bislang 93 Personen in verschiedenen Gemeinden qualifiziert, Corona-Tests abzunehmen. Neben Soldaten der Bundeswehr waren dies vor allem Lehrkräfte, Erziehende und kommunale Angestellte, die jetzt in Pflegeheimen, Schulen und Kindergärten Corona-Schnelltests durchführen können. 

Seit Januar stellt der DRK-Kreisverband ein Fahrzeug und einen Fahrer zur Verfügung, der die mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums in Friedrichshafen zu Impfterminen in Alten- und Pflegeheimen bringt. 

Und im Februar lief das Angebot "Begleitetes Impfen" des DRK-Kreisverbands an: In Zusammenarbeit mit den DRK-Ortsvereinen und zunehmend auch anderen Institutionen in den Gemeinden werden Menschen ab 80 Jahren, die nicht mobil sind, zu ihrem Impftermin in das Kreisimpfzentrum nach Friedrichshafen gebracht. Senioren der Zielgruppe, die einen Impftermin haben, können sich zu Hause abholen lassen und werden unter Einhaltung aller Hygieneregeln zum Kreisimpfzentrum gefahren. Hier können sie allein ihren Impftermin wahrnehmen oder sich vom Fahrer begleiten lassen. Das Angebot ist für die Senioren kostenlos. 

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news-172 Thu, 14 Nov 2019 10:25:39 +0100 Notfallnachsorgedienst feiert 20. Geburtstag /corona/presse-service/meldung/notfallnachsorgedienst-feiert-20-geburtstag.html Zum seinem 20. Geburtstag hat sich der Notfallnachsorgedienst (NND) des DRK-Kreisverbands über ein besonderes Geschenk gefreut: Der Verein "Kleine Patienten in Not" schickte zahlreiche Trösterbären. Sie begleiten die Helferinnen und Helfer des NND und wollen Kindern bei Einsätzen Trost spenden Seit 20 Jahren leisten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Notfallnachsorgedienst (NND) des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis Erste Hilfe für die Seele. Diesen runden Geburtstag feierten die Aktiven gemeinsam mit Rettungs- und Einsatzkräften anderer Hilfsorganisationen, mit Vertretern der Polizei sowie Notärzten mit einem ökumenischen Blaulicht-Gottesdienst in Meersburg.

Dass die Hilfe des Notfallnachsorgedienstes nötig und willkommen ist, zeigen die Einsatzzahlen: Sie steigen von Jahr zu Jahr. Schon Mitte September 2019 waren die Ehrenamtlichen so häufig alarmiert worden wie im gesamten Jahr 2018, als es 77 Einsätze waren. Bis Anfang November waren die Mitglieder bereits 85 Mal im Einsatz, erzählt Markus Klein. Er leitet gemeinsam mit Franziska Trunz das Team der 15 Helferinnen und Helfer. Im Juni und Juli häuften sich die Einsätze massiv, sagt Markus Klein: Hier war das Team durchschnittlich vier Mal pro Woche gefragt; in der Regel sind es ein bis zwei Einsätze pro Woche. Vier der Einsätze übernahmen die Notfall-Seelsorger der Kirchen im Bodenseekreis, die den NND bei Bedarf unterstützen.

Für die Ehrenamtlichen sind die Einsatzzahlen keine bloße Statistik. Sie helfen, wo Menschen Augenzeugen eines schweren Unglücks werden oder nach einem persönlichen Schicksalsschlag plötzlich allein sind: ein Angehöriger stirbt bei einem Unfall, durch einen medizinischen Notfall oder durch Suizid, ein Baby wacht nicht mehr aus dem Schlaf auf. Wenn Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr oder der Arzt gegangen sind, bleiben Angehörige oder Freunde, manchmal auch Augenzeugen zurück, die das Geschehen nicht begreifen können.

In solchen Situationen stehen die NND-Helfer den Hinterbliebenen auf Wunsch zur Seite. Sie hören zu, reden, schweigen, trösten – und sie organisieren. Sie informieren Angehörige oder Freunde, helfen bei den ersten organisatorischen Schritten, fahren mit den Hinterbliebenen zur Unfallstelle, wenn diese dort beispielsweise eine Kerze aufstellen möchten.

Weil bei den Einsätzen immer wieder auch Kinder vor Ort sind, hat der NND in diesem Jahr „plüschige“ Verstärkung erhalten: Der Verein „Kleine Patienten in Not“ mit Sitz in Achern hat dem Notfallnachsorgedienst zahlreiche Trösterbären geschenkt. Die kleinen Plüschfreunde heißen Benny und wollen Kindern Trost spenden.

Im NND sind Männer und Frauen unterschiedlichen Alters und aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen engagiert. Die Helfer kommen aus dem gesamten Bodenseekreis. Hinzugerufen werden sie unter anderem von Polizei und Feuerwehr, vom Rettungsdienst und von Kliniken. Auch Privatleute können die NND-Helfer jederzeit über die Rettungsleitstelle Bodenseekreis zu Hilfe rufen. Diee Helferinnen und Helfer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und werden auf ihre Aufgabe intensiv vorbereitet. Neue Helferinnen und Helfer sind jederzeit willkommen. Der NND finanziert sich durch Spenden.

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news-162 Sun, 24 Mar 2019 13:27:31 +0100 DRK-Helfertag: Fortbildung für 130 ehrenamtliche Kräfte /corona/presse-service/meldung/drk-helfertag-fortbildung-fuer-130-ehrenamtliche-kraefte.html 130 Ehrenamtliche aus den 14 Ortsvereinen im DRK-Kreisverband Bodenseekreis haben am vierten Helfertag in Friedrichshafen teilgenommen, den die Kreisbereitschaftsleitung organisiert hatte. Wenn die Mitglieder in den Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz sind, sind sie das ehrenamtlich und für andere Menschen: bei Blutspendeterminen, im Sanitätsdienst bei Veranstaltungen, im Notfallnachsorgedienst oder als Helfer vor Ort. Sie sind in Schnelleinsatzgruppen aktiv, geben Erste-Hilfe-Kurse und leiten Jugendrotkreuz-Gruppen. 

 

Einen Tag im Jahr sind die DRK-Mitglieder für sich selbst im Einsatz: Seit vier Jahren organisiert die Kreisbereitschaftsleitung im DRK-Kreisverband Bodenseekreis jährlich einen Helfertag, der ganz im Zeichen der Fort- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Kräfte steht. 130 Helferinnen und Helfer aus den 14 DRK-Bereitschaften im Bodenseekreis kamen am Samstag im Berufsschulzentrum in Friedrichshafen zusammen. „Es ist ein Tag für uns, an dem wir mal im Mittelpunkt stehen“, formulierte es eine Teilnehmerin. 

 

In vier Blöcken wurden gut 20 Seminare und Schulungen zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen angeboten. Da ging es um Grundsätze des Roten Kreuzes, um Informationen zur Leitstelle oder zum Kreisauskunftsbüro, um Statistiken und Aktuelles zur Blutspende. Bianca Cichon zeigte, wie man Statisten für Notfalldarstellungen möglichst realitätsnah schminken kann. 

 

Die Referenten kamen nicht nur aus den Reihen des Roten Kreuzes. Thomas Häring, Hygienebeauftragter im Landratsamt Konstanz, leitete Hygienefortbildungen. Polizeiobermeister Andreas Breuning informierte über das Vorgehen bei Amok- und Terrorlagen, Polizeihauptkommissar Andreas Bleibe über das Sonder- und Wegerecht im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer fasste das richtige Verhalten bei Gefahrgutunfällen zusammen. Die Mediziner Dr. Matthias Vogel, Florian Sattler und DRK-Kreisverbandsarzt Jochen Reiter griffen medizinische Themen auf. 

 

Die Aktiven des DRK-Kreisauskunftsbüros unterstützten mit ihrer technischen Ausstattung die Organisation des Helfertags, von der Registrierung der Teilnehmer bis zum Ausdruck der Etiketten, um die Teilnahme an Seminaren zu dokumentieren. 

 

Für die Bewirtung sorgten die Ehrenamtlichen des DRK-Ortsvereins Friedrichshafen. Der Helfertag startete mit einem gemeinsamen Frühstück, zum Mittagessen kamen die Teilnehmer wieder in der Eingangshalle der Schule zusammen und vor der Heimfahrt konnten sich alle am Kuchenbüfett stärken. In den Seminarpausen standen Getränke, Äpfel und Schokoriegel bereit. Kreisbereitschaftsleiter Manfred Sonntag meinte schmunzelnd: „Wir haben gelernt, wie wir die Teilnehmer an einem langen Seminartag besonders bei Laune halten können.“ Dass dieser Plan aufging, zeigte sich am langen Applaus, mit dem die Ehrenamtlichen sich am Ende beim Bewirtungsteam bedankten.

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