DRK Presseinformationen https://www.drk-kv-bodenseekreis.de de DRK Tue, 19 Oct 2021 19:28:45 +0200 Tue, 19 Oct 2021 19:28:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-177 Fri, 12 Mar 2021 20:23:21 +0100 DRK-Kreisverband wichtiger Partner bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/drk-kreisverband-wichtiger-partner-bei-der-bekaempfung-der-corona-pandemie.html Das Deutsche Rote Kreuz im Bodenseekreis ist in den vergangenen Wochen zum wichtigen Partner von Behörden und Einrichtungen bei der Bekämpfung des Corona-Virus geworden. Seit der großen Schnelltest-Aktion vor Weihnachten in Überlingen und Tettnang, die das Sozialministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit dem DRK anbot, hat der DRK-Kreisverband sein Engagement in diesem Bereich beständig ausgeweitet. In den vergangenen Wochen wurden bislang 91 Helferinnen und Helfer aus den DRK-Ortsvereinen im Bodenseekreis in die Abnahme von Corona-Schnelltests eingewiesen. Sie sind in zahlreichen kommunalen Teststellen, in Alten- und Pflegeheimen oder ganz aktuell bei der Testung von Wahlhelfern für die Landtagswahl im Einsatz.

Darüber hinaus haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbands bislang 93 Personen in verschiedenen Gemeinden qualifiziert, Corona-Tests abzunehmen. Neben Soldaten der Bundeswehr waren dies vor allem Lehrkräfte, Erziehende und kommunale Angestellte, die jetzt in Pflegeheimen, Schulen und Kindergärten Corona-Schnelltests durchführen können. 

Seit Januar stellt der DRK-Kreisverband ein Fahrzeug und einen Fahrer zur Verfügung, der die mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums in Friedrichshafen zu Impfterminen in Alten- und Pflegeheimen bringt. 

Und im Februar lief das Angebot "Begleitetes Impfen" des DRK-Kreisverbands an: In Zusammenarbeit mit den DRK-Ortsvereinen und zunehmend auch anderen Institutionen in den Gemeinden werden Menschen ab 80 Jahren, die nicht mobil sind, zu ihrem Impftermin in das Kreisimpfzentrum nach Friedrichshafen gebracht. Senioren der Zielgruppe, die einen Impftermin haben, können sich zu Hause abholen lassen und werden unter Einhaltung aller Hygieneregeln zum Kreisimpfzentrum gefahren. Hier können sie allein ihren Impftermin wahrnehmen oder sich vom Fahrer begleiten lassen. Das Angebot ist für die Senioren kostenlos. 

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news-176 Thu, 26 Dec 2019 15:22:14 +0100 Langjährige ehrenamtliche Gruppenleiterinnen verabschiedet https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/langjaehrige-ehrenamtliche-gruppenleiterinnen-verabschiedet.html Zwei langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sind bei der Jahresfeier der Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz verabschiedet worden, die der DRK-Kreisverband Bodenseekreis in Friedrichshafen anbietet. Rita Hampel leitete 15 Jahre die beiden Betreuungsgruppen im Rotkreuz-Zentrum in Friedrichshafen. Die Fachfrau hatte zuvor in der Pflegedienstleitung gearbeitet. Margot Ahr, Altentherapeutin, war 13 Jahre lang ebenfalls in der Gruppenleitung engagiert. Karl-Heinz Jaekel, Abteilungsleiter Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband, und Bruna Wernet, Leiterin der DRK-Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, verabschiedeten beide Frauen mit Bedauern: „Sie haben den Menschen mit Demenz viele Stunden Ihrer Zeit in Ihrem Ruhestand geschenkt und waren mit Freude und Herzblut dabei.“ Das habe sich auch in der fröhlichen Stimmung gespiegelt, mit der die Gäste mit Demenz nach den Betreuungsnachmittagen nach Hause gegangen seien, erklärte Bruna Wernet. „Wir verlieren mit Ihnen zwei kompetente, verlässliche Fachfrauen“, sagte Karl-Heinz Jaekel. Beide hätten die Gruppen mit Umsicht, Menschlichkeit, Fachkompetenz und Zuverlässigkeit über lange Jahre geleitet. „Über 1000 Nachmittage wertvolle Zeit haben Sie beide in den Gruppen eingebracht“, resümierte Jaekel. 

 

Seit vergangenem Jahr verstärkt  die ausgebildete Pflegefachkraft, Musikpädagogin und Musikgeragogin Tina Manig in Friedrichshafen das Team der Gruppenleiterinnen.  Unterstützt wird sie von zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Maximal neun Gäste werden pro Gruppe aufgenommen, der Betreuerschlüssel liegt bei 1:2. Wie Bruna Wernet sagt, sei so ein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der Gruppenteilnehmer gewährleistet. Dies sei eine Besonderheit des Betreuungskonzepts. Liegt ein Pflegegrad vor, können die Kosten für die Nachmittage durch die Pflegekasse übernommen werden. Zu den Gruppenstunden wird auf Wunsch ein Fahrdienst angeboten, der die Gäste abholt und wieder nach Hause bringt. 

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news-175 Thu, 19 Dec 2019 11:41:31 +0100 Neues Musikcafé für Menschen mit Demenz https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/neues-musikcafe-fuer-menschen-mit-demenz.html Da ist Musik drin: Seit September bietet der DRK-Kreisverband Bodenseekreis für Menschen mit Demenz eine ambulante Betreuungsgruppe mit Musikschwerpunkt an. In diesem „Musikcafé“ erleben und gestalten die Gäste gemeinsam Musik und Bewegung. Geleitet wird diese Gruppe von Tina Manig, ausgebildete Pflegefachkraft, Musikpädagogin und Musikgeragogin. Die Musikgeragogik beschäftigt sich mit der Vermittlung von musikalischen Inhalten im Alter. Tina Manig erklärt: „Wir machen Musik mit unserer Stimme, mit Orff-Instrumenten wie Klangstäben, Rasseln und Triangel, wir hören und erleben Musik und wir bewegen uns zur Musik.“

„Musik kann jeder“, fasst Tina Manig zusammen. Musik spreche die Emotionen an, nicht die Ratio. Auch Bruna Wernet, Leiterin der Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im DRK-Kreisverband, erklärt: „Die emotionale Ebene eines Menschen ist unberührt von der Demenz.“ Jeder Mensch habe zu Musik eine Verbindung, durch besondere Anlässe wie eine Hochzeit oder durch seine Kinder- und Jugendzeit. Musik sei der „Königsweg“ zur Begleitung von demenzkranken Menschen, sagt Tina Manig, denn sie sorge für Wohlbefinden und baue Spannungen ab.  

Eine Besonderheit in der Betreuungsgruppe sei, dass hier die Menschen mit Demenz im Mittelpunkt stehen. In der Gruppe erleben sie körperliche und geistige Aktivierung. Tina Manig setzt Schlager ebenso wie Volkslieder ein, klassische Musikstücke, auch Fingerreime und Kinderlieder – „aber nicht, um die Menschen zu verkindlichen, sondern zum Erinnern“, betont die Musikgeragogin. „Der demente Mensch hat unseren Respekt verdient, nicht eine Herabstufung auf kindliches Niveau.“

Bruna Wernet erklärt, dass die Betreuungsnachmittage einer festen Struktur folgen: Ein Fahrdienst holt die Gäste auf Wunsch zu Hause ab und bringt sie ins DRK-Zentrum. Hier ist eine Kaffeetafel gedeckt. Die Gäste bewegen sich bei einer Gymnastikrunde, sie spielen und singen gemeinsam, auch kreative Elemente sind eingebaut, um gemeinsames Erinnern zu wecken. Die Nachmittage stehen unter einem Thema, orientiert an der Jahreszeit oder an der Biografie eines Menschen. Durch zum Thema passende Bilder oder Gegenstände werden die Gäste zum Erzählen und Erinnern angeregt.

Karl-Heinz Jaekel, Leiter Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis, hebt einen weiteren Aspekt der Betreuungsgruppen hervor: „In der Zeit, in der die Gäste die Gruppe besuchen, sind die Angehörigen frei von Verpflichtungen.“ Sie könnten ihre Zeit selbstbestimmt nutzen. Seit gut 20 Jahren bietet der DRK-Kreisverband Bodenseekreis ambulante Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz an. Kreisweit gibt es vier Gruppen, in Friedrichshafen und Uhldingen-Mühlhofen. Maximal acht Gäste werden pro Gruppe aufgenommen, je zwei Gäste werden von einer Kraft begleitet. Die Gruppen werden von professionellen Kräften geleitet, die von Ehrenamtlichen unterstützt werden. Insgesamt sind in den Betreuungsgruppen 34 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv.

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news-174 Fri, 13 Dec 2019 00:00:00 +0100 Marlene Jäger feiert "Silberjubiläum" als ehrenamtliche Übungsleiterin https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/marlene-jaeger-feiert-silberjubilaeum-als-ehrenamtliche-uebungsleiterin.html Seit 25 Jahren ist Marlene Jäger ehrenamtlich als Übungsleiterin im Rahmen der Gesundheitsprogramme des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis aktiv. Sie leitet zwei größere Gymnastikgruppen, die sich dienstagabends im Rotkreuz-Zentrum in Friedrichshafen treffen. Für dieses „Silberjubiläum“ ehrte Karl-Heinz Jaekel, Abteilungsleiter Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis, Marlene Jäger jetzt bei der Jahresfeier des Bereichs DRK-Gesundheitsprogramme. „Ihre Gruppen können mit Ihnen Jubiläum feiern, Sie sind zusammen in das dritte Lebensalter hineingewachsen“, zog Karl-Heinz Jaekel Bilanz. „Es spricht Bände, wenn man es zusammen 25 Jahre aushält“, fügte er mit einem Schmunzeln an. Die Gruppenteilnehmer seien voll des Lobes über Marlene Jäger: Sie sei effizient, engagiert, emphatisch, freundlich, „eine Seele von Mensch“. 

 

Wie Marlene Jäger sind im gesamten Bodenseekreis 27 ehrenamtliche DRK-Übungsleiterinnen aktiv. Sie leiten 52 Gruppen für Gymnastik, Tanz oder Gedächtnistraining, die der DRK-Kreisverband im Rahmen seiner Gesundheitsprogramme anbietet. Rund 600 Senioren nehmen das regelmäßige Angebot in Anspruch. Außerhalb der Schulferien kommen die Teilnehmer im Jahresschnitt 37 Mal wöchentlich zusammen, um sich gemeinsam zu bewegen und etwas für ihre Gesundheit zu tun. Auch das gesellige Miteinander wird in den Gruppen gepflegt, nicht nur während der Übungsstunden, sondern auch bei gemeinsamen Ausflügen oder Feiern. Ein Monats- oder Jahresbeitrag wird nicht erhoben, die Teilnehmer bezahlen am Ende jeder Übungsstunde einen kleinen Betrag an die Gruppenleiterin.


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news-173 Thu, 28 Nov 2019 10:11:20 +0100 Großzügige Spende für den Notfallnachsorgedienst https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/grosszuegige-spende-fuer-den-notfallnachsorgedienst.html Mit einer Spende von jeweils 1000 Euro hat die Firma Frank Schelkle Industrie-Service in Amtzell den Notfallnachsorgedienst des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis und den Einsatznachsorgedienst im Bodenseekreis unterstützt. Beide Dienste sind zur Finanzierung auf Spenden angewiesen; die Helferinnen und Helfer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Daher ein herzliches Dankeschön an die Firma Frank Schelkle Industrie-Service für die großzügige Unterstützung! Das Unternehmen verzichtet auf aufwendige Kundengeschenke und spendet das Geld an Vereine, Institutionen oder Initiativen in der Region, die sich für das Allgemeinwohl in der Gesellschaft einsetzen oder sich im sozialen Bereich engagieren.

In diesem Jahr konnten die Mitarbeiter der Firma Schelkle selbst Vorschläge machen, an wen das Geld gespendet werden soll. Ihren Kandidaten stellten sie dann der Belegschaft im Rahmen eines kurzen Vortrags vor. Anschließend stimmten die Mitarbeiter ab, an wen die Spende gehen soll.

So fiel die Wahl mit einem knappen Ergebnis auf den DRK-Notfallnachsorgedienst und den Einsatznachsorgedienst. Schelkle-Mitarbeiter Alexander Chowanski hatte diese Spendenempfänger vorgeschlagen.

Er überreichte daher jetzt auch gemeinsam mit Heidi Herzog, Assistenz der Betriebsleitung, die beiden Spendenschecks über jeweils 1000 Euro an Markus Klein vom Leitungsteam des Notfallnachsorgedienstes und an Bernd Eberle vom Einsatznachsorgedienst.

Beide Dienste arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und sind auf Spenden angewiesen. Die Helferinnen und Helfer des Notfallnachsorgedienstes leisten "Erste Hilfe für die Seele" und sind nach Unfällen oder anderen Unglücksfällen beispielweise für Hinterbliebene und Augenzeugen da. Der Einsatznachsorgedienst ist eine Initiative der Kirchen und Hilfsorganisationen im Bodenseekreis. Hier sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nach belastenden Einsätzen für die Einsatzkräfte da. 

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news-172 Thu, 14 Nov 2019 10:25:39 +0100 Notfallnachsorgedienst feiert 20. Geburtstag https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/notfallnachsorgedienst-feiert-20-geburtstag.html Zum seinem 20. Geburtstag hat sich der Notfallnachsorgedienst (NND) des DRK-Kreisverbands über ein besonderes Geschenk gefreut: Der Verein "Kleine Patienten in Not" schickte zahlreiche Trösterbären. Sie begleiten die Helferinnen und Helfer des NND und wollen Kindern bei Einsätzen Trost spenden Seit 20 Jahren leisten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Notfallnachsorgedienst (NND) des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis Erste Hilfe für die Seele. Diesen runden Geburtstag feierten die Aktiven gemeinsam mit Rettungs- und Einsatzkräften anderer Hilfsorganisationen, mit Vertretern der Polizei sowie Notärzten mit einem ökumenischen Blaulicht-Gottesdienst in Meersburg.

Dass die Hilfe des Notfallnachsorgedienstes nötig und willkommen ist, zeigen die Einsatzzahlen: Sie steigen von Jahr zu Jahr. Schon Mitte September 2019 waren die Ehrenamtlichen so häufig alarmiert worden wie im gesamten Jahr 2018, als es 77 Einsätze waren. Bis Anfang November waren die Mitglieder bereits 85 Mal im Einsatz, erzählt Markus Klein. Er leitet gemeinsam mit Franziska Trunz das Team der 15 Helferinnen und Helfer. Im Juni und Juli häuften sich die Einsätze massiv, sagt Markus Klein: Hier war das Team durchschnittlich vier Mal pro Woche gefragt; in der Regel sind es ein bis zwei Einsätze pro Woche. Vier der Einsätze übernahmen die Notfall-Seelsorger der Kirchen im Bodenseekreis, die den NND bei Bedarf unterstützen.

Für die Ehrenamtlichen sind die Einsatzzahlen keine bloße Statistik. Sie helfen, wo Menschen Augenzeugen eines schweren Unglücks werden oder nach einem persönlichen Schicksalsschlag plötzlich allein sind: ein Angehöriger stirbt bei einem Unfall, durch einen medizinischen Notfall oder durch Suizid, ein Baby wacht nicht mehr aus dem Schlaf auf. Wenn Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr oder der Arzt gegangen sind, bleiben Angehörige oder Freunde, manchmal auch Augenzeugen zurück, die das Geschehen nicht begreifen können.

In solchen Situationen stehen die NND-Helfer den Hinterbliebenen auf Wunsch zur Seite. Sie hören zu, reden, schweigen, trösten – und sie organisieren. Sie informieren Angehörige oder Freunde, helfen bei den ersten organisatorischen Schritten, fahren mit den Hinterbliebenen zur Unfallstelle, wenn diese dort beispielsweise eine Kerze aufstellen möchten.

Weil bei den Einsätzen immer wieder auch Kinder vor Ort sind, hat der NND in diesem Jahr „plüschige“ Verstärkung erhalten: Der Verein „Kleine Patienten in Not“ mit Sitz in Achern hat dem Notfallnachsorgedienst zahlreiche Trösterbären geschenkt. Die kleinen Plüschfreunde heißen Benny und wollen Kindern Trost spenden.

Im NND sind Männer und Frauen unterschiedlichen Alters und aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen engagiert. Die Helfer kommen aus dem gesamten Bodenseekreis. Hinzugerufen werden sie unter anderem von Polizei und Feuerwehr, vom Rettungsdienst und von Kliniken. Auch Privatleute können die NND-Helfer jederzeit über die Rettungsleitstelle Bodenseekreis zu Hilfe rufen. Diee Helferinnen und Helfer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und werden auf ihre Aufgabe intensiv vorbereitet. Neue Helferinnen und Helfer sind jederzeit willkommen. Der NND finanziert sich durch Spenden.

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news-171 Fri, 18 Oct 2019 07:41:47 +0200 Kurzurlaub vom Alltag mit unserem "Seniorenbusle" https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/kurzurlaub-vom-alltag-mit-unserem-seniorenbusle.html Zwei Nachmittage pro Woche können Senioren, die in Wohnanlagen und Heimen des Gustav-Werner-Stifts der Bruderhaus-Diakonie in Friedrichshafen leben, Urlaub vom Alltag machen: Da fährt das „Seniorenbusle“ des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis vor, um mit einer Runde fröhlicher Fahrgäste zu einem Ausflug in die Umgebung zu starten. Nach einer zweijährigen Pause hat der DRK-Kreisverband das Angebot im Frühjahr wieder aufgenommen, denn das Angebot war sehr vermisst worden: Andrea Drießen vom Sozialdienst des Gustav-Werner-Stifts, einige Fahrer und ehemalige Fahrgäste hatten die Einstellung des Angebots sehr bedauert und immer wieder nach einem Neustart gefragt.

Die Touren führen ins Grüne, an die reizvollsten Orte in der Region Bodensee, Oberschwaben und Allgäu. Mit den Ausflugsfahrten ist meist ein kleiner Spaziergang verbunden, die Einkehr in ein gemütliches Café oder zum Vesper.

Karl-Heinz Jaekel, Leiter des Bereichs Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis, sagt: „Für die Senioren sind die Fahrten eine willkommene Möglichkeit, aus den eigenen vier Wänden rauszukommen und liebgewonnene Orte, die sie früher besucht haben, wieder einmal zu erleben.“ Die Teilnahme ist für die Fahrgäste kostenlos, sie füttern am Ende der Fahrt aber gern das aufgestellte Spendenkässle mit einem kleinen Betrag.

Das „Busle“ ist ein Mercedes Sprinter, in dem acht Fahrgäste Platz finden. Die Anschaffung dieses 60.000 Euro teuren Fahrzeugs wurde dem DRK-Kreisverband durch großzügige Spenden möglich: insbesondere durch den Rotary Club Friedrichshafen, das Autohaus AMF Müller, die Sparkasse Bodensee, die Stadt Friedrichshafen, den früheren Präsidenten des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis, Dr. Wolfgang Sigg, und die Zeppelin GmbH.

Gesteuert wird der Bus von ehrenamtlichen Fahrern wie Elmar Veser. Er ist im Vorruhestand und schenkt einen Teil seiner Freizeit älteren Menschen: Er lenkt nicht nur den Seniorenbus, sondern wirkt auch in den ambulanten Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz mit, die der DRK-Kreisverband Bodenseekreis anbietet.

Irmgard Zafar fährt gern im Seniorenbus mit. „Für mich ist es sehr schön, in die Natur rauszukommen“, sagt die 88-Jährige. Sie nutzte das Angebot bereits viele Jahre, bevor das „Busle“ seine Pause einlegen musste. Besonders gefällt es ihr, wenn die Fahrt ins Allgäu nach Sulzberg oder nach Bodman führt.

Vera Polte bestätigt, dass die Fahrten mit dem DRK-Bus oft Gesprächsthema im Wohnheim seien. „Ich freue mich immer darauf“, sagt die 92-Jährige. „Ich würde mir sogar einen größeren Bus wünschen, damit mehr Menschen mitfahren können.“ Denn es kommt auch mal vor, dass jemand nicht mitfahren kann, weil das Busle voll ist.

Auf der Fahrt plaudern die Senioren gern miteinander, die schöne Umgebung bietet immer neue Gesprächsthemen. Derzeit ist es der beginnende Herbst, der mit seinen Farben Lust auf einen kleinen Spaziergang macht.

Noch bis Ende November wird das Busle zweimal wöchentlich an den Heimen einen Stopp einlegen, um die Fahrgäste abzuholen. Dann beginnt die Winterpause, bis die Fahrgäste im Frühjahr wieder mit dem Seniorenbus zu ihren kleinen Ausflügen starten können – wenn die Natur wieder Farbe bekommt und die Temperaturen zum Spaziergang einladen.

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news-170 Wed, 25 Sep 2019 21:53:25 +0200 Wir verabschieden Waltraud Eberhardt in den Ruhestand https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/wir-verabschieden-waltraud-eberhardt-in-den-ruhestand.html Viel Herzlichkeit, aber auch viel Wehmut hat im Raum gelegen, als wir Kolleginnen und Kollegen im DRK-Kreisverband Bodenseekreis am Dienstag ein „Faktotum“ verabschiedet haben: Nach gut 19 Jahren beim Roten Kreuz ist Waltraud Eberhardt in den Ruhestand gegangen. Die „Industriekaufmann“ – Kauffrauen gab es bei Beendigung ihrer Ausbildung 1973 noch nicht – kam am 1. Juli 2000 als kaufmännische Sachbearbeiterin zum Rettungsdienst im Landkreis Bodenseekreis GbR, dem Zusammenschluss der Rettungsdienste der DRK-Kreisverbände Bodenseekreis und Überlingen. Gleich bildete Waltraud Eberhardt sich zur Personalsachbearbeiterin weiter. 

Als am 1. Januar 2003 die beiden DRK-Kreisverbände Bodenseekreis und Überlingen verschmelzen und die Rettungsdienst GbR im neuen DRK-Kreisverband Bodenseekreis aufgeht, übernimmt Waltraud Eberhardt die gesamte Personalbuchhaltung im Kreisverband. Außerdem engagiert sie sich im Betriebsrat.

2011 wird der Rettungsdienst aus dem Kreisverband ausgegliedert. Waltraud Eberhardt ist zunächst sowohl für den neuen Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben als auch für den DRK-Kreisverband Bodenseekreis tätig. Ab 2012 wechselt sie schließlich komplett zum DRK-Kreisverband und übernimmt hier auch die Aufgaben der Sicherheitsbeauftragten sowie das Gebäudemanagement. 

Freundlich, kollegial, zuverlässig – so durften wir Kolleginnen und Kollegen Waltraud Eberhardt im Arbeitsalltag erleben. DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Kuon dankte ihr im Rahmen einer kleinen Feierstunde auch „für Ihre Aufrichtigkeit“ – „manchmal auch Ihre Hartnäckigkeit“, fügte er schmunzelnd an.

Mit Geschenken, vielen guten Wünschen, herzlichen Umarmungen und der einen oder anderen Träne haben wir Waltraud Eberhardt verabschiedet. Und wir freuen uns schon, wenn sie uns an ihrer alten Wirkungsstätte besuchen kommt, gern zusammen mit ihrer kleinen Enkelin. Dafür werden wir immer „Gummibärle“ parat haben.  


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news-169 Fri, 16 Aug 2019 10:41:04 +0200 DRK bildet 15 Ehrenamtliche in der Arbeit mit Senioren fort https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/drk-bildet-15-ehrenamtliche-in-der-arbeit-mit-senioren-fort.html Aufgaben und Herausforderungen rund um die Arbeit mit Senioren sind im Mittelpunkt einer Schulung gestanden, die der DRK-Kreisverband Bodenseekreis für ehrenamtlich Engagierte organisiert hat. Ein Schwerpunkt der Schulung war der Bereich Demenz. Bruna Wernet, Leiterin der Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im DRK-Kreisverband Bodenseekreis, erklärt: „Wir haben den Schwerpunkt zwar auf die Demenz gelegt, aber die Schulung war offen für alle, die in der Seniorenarbeit tätig sind.“ Elf Frauen und vier Männer befassten sich an den zehn Schulungsterminen mit Erkrankungen im Alter, dem Umgang mit Menschen mit einer Demenzerkrankung, mit rechtlichen Rahmenbedingungen, der Rolle der Helfenden in der Seniorenbetreuung und der Situation pflegender Angehöriger, mit Kommunikation und Gesprächsführung sowie dem Umgang mit Notfällen und Krisensituationen. Auch Möglichkeiten der Betreuung und Beschäftigung wurden vermittelt. Die vier Referentinnen aus verschiedenen Bereichen des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis vermittelten fundierte Informationen, um die ehrenamtlichen Kräfte auf ihr Engagement vorzubereiten und vorhandenes Wissen zu vertiefen. Am Ende überreichten Bruna Wernet und Kerstin Six, Leiterin des Häuslichen Betreuungsdienstes im DRK-Kreisverband, den Teilnehmern entsprechende Zertifikate, die in der Seniorenarbeit als Nachweis der Qualifikation für ehrenamtlich Engagierte gefordert werden. Die Teilnehmer an der Schulung sind teils schon in der Seniorenarbeit tätig, auch beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis, teils streben sie jetzt ein ehrenamtliches Engagement an. Im DRK-Kreisverband Bodenseekreis sind die Ehrenamtlichen unter anderem in den Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz gefragt. Diese erleben hier einen Nachmittag mit Gymnastik, Spiel, Gesang, kreativen Angeboten und gemeinsamem Erinnern. Die Gruppen werden von ausgebildeten Fachkräften geleitet, die von ehrenamtlich Engagierten unterstützt werden. In den Betreuungsgruppen sind neue Gäste immer herzlich willkommen. Zu den Gruppenstunden wird ein Fahrdienst angeboten, der die Gäste zu Hause abholt und wieder nach Hause bringt. Das Angebot des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis will Pflegenden Freiräume schaffen, während ihre Angehörigen mit Demenz einen Nachmittag mit Geselligkeit, Freude und Gemeinschaft erleben. Das Besondere an diesem Angebot ist, dass für je zwei Gäste ein Betreuungskraft zur Verfügung steht, sodass sehr individuell auf die Gäste und ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann.

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news-167 Thu, 18 Jul 2019 11:14:03 +0200 Wir gratulieren zur Henry-Dunant-Medaille! https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/wir-gratulieren-zur-henry-dunant-medaille.html Sie repräsentieren die ganze Bandbreite der ehrenamtlichen Arbeit im Deutschen Roten Kreuz: Sieben langjährige verdiente Aktive sind in der Kreisversammlung des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis mit der Henry-Dunant-Medaille ausgezeichnet worden - der höchsten Auszeichnung der Rotkreuz-Bewegung, die der Kreisverband zu vergeben hat. Rosemarie Baur aus Überlingen steht für die Gesundheitsförderung: Seit 1976 bis Ende 2018 hat sie als Regionalleiterin diesen Bereich gemanagt.

Karola Keckeisen aus Meckenbeuren steht für die Blutspende: Sie organisierte mehr als 40 Jahre lang zusammen mit ihrem Mann die Verpflegung bei Blutspendeterminen in Meckenbeuren und leitete 30 Jahre lang die Küche.

Hannelore Kempter aus Friedrichshafen steht für die Sozialarbeit: Nach Jahrzehnten ehrenamtlicher Arbeit in anderen DRK-Bereichen übernahm sie 2010 die Leitung des sozialen DRK-Kleiderladens in Friedrichshafen.

Rosemarie Schmied aus Deggenhausertal steht für die Erste Hilfe: Zwölf Jahre lang leitete sie den Notfallnachsorgedienst, der bei Unglücksfällen "Erste Hilfe für die Seele" leistet, und war in dieser Funktion auch im Führungsstab des Landkreises.

Reinhard Ebersbach aus Überlingen steht für die Führungskraft: 45 Jahre war er Vorsitzender des Ortsvereins Überlingen und initiierte und begleitete die Verschmelzung der beiden Kreisverbände Überlingen und Bodenseekreis. Er ist einer der Vizepräsidenten des Kreisverbands.

Hans Keckeisen aus Meckenbeuren steht für die Blutspende: Zusammen mit seiner Frau organierte er 30 Jahre lang die Blutspendetermine und war und ist in vielen weiteren Bereichen des DRK aktiv.

Manfred Sonntag steht für die Ausbildung: Der Kreisbereitschaftsleiter macht vermutlich die meisten Erste-Hilfe-Ausbildungen kreisweit und ist als Obmann bei den Schiedsrichtern in Baden-Württemberg für alle Wettbewerbe zuständig.

Es gratulierten Kreisbereitschaftsleiterin Claudia Knapp und Präsident Joachim Kruschwitz.

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news-166 Thu, 13 Jun 2019 15:01:55 +0200 Juniorhelfer versorgen kleine Blessuren von Mitschülern https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/juniorhelfer-versorgen-kleine-blessuren-von-mitschuelern.html Knie aufgeschlagen? Arm verstaucht? Bei Unfällen auf dem Hof der Stephan-Brodmann-Schule in Immenstaad sind künftig in den großen Pausen Juniorhelfer zur Stelle. Ausgebildet wurden die Nachwuchssanitäter im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule in Kooperation mit dem Kreisverband Bodenseekreis des Deutschen Roten Kreuzes. Die Arbeitsgemeinschaft wird von Melanie Pfeifer und Susanne Frank geleitet.

Zwölf Schüler teilen sich die Aufgabe nach einem Dienstplan, den die Schulleitung festlegt. Jeweils drei Schüler sind in den Pausen auf dem Schulhof unterwegs, leicht erkennbar an ihren leuchtend gelben Westen. In einem Erste-Hilfe-Rucksack haben sie alles Nötige dabei, um bei kleinen Unfällen oder Verletzungen ihren Mitschülern helfen zu können.

Der Förderverein für Sanitätsdienste in Immenstaad stattete die Juniorhelfer mit dem nötigen Material aus: Erste-Hilfe-Rucksäcke, Verbandsmaterial und Kühlboxen mit Kalt-Warm-Kompressen, dazu kleine Teddybären, die im Notfall beim Trösten helfen. Michael Bertel, beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis unter anderem für den Bereich Schulsanitäter verantwortlich, steuerte zum Start des Juniorhelfer-Dienstes an der Schule Ausrüstung und weiteres Info-Material bei.

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news-165 Sun, 09 Jun 2019 15:22:19 +0200 Fortbildung des Kreisauskunftsbüros https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/fortbildung-des-kreisauskunftsbueros.html Eine Fortbildung der anderen Art haben die Mitglieder des Kreisauskunftsbüros (KAB) im DRK-Kreisverband Bodenseekreis erlebt. Ziel war das DRK-Landesmuseum Baden-Württemberg in Geislingen an der Steige.

Auf der Hinfahrt machten die KAB-Mitglieder Station in Biberach, wo sie von der Bereitschaftsleitung und vom Vorstand des Ortsvereins empfangen wurden. Bei einem Weißwurstfrühstück tauschten sich die Aktiven unter anderem über die Strukturen der beiden KABs aus. 

Im DRK-Landesmuseum führte Museumsleiter Jens Currle die Gäste vom Bodensee in die Rot-Kreuz-Geschichte ein. Hier erlebten die Teilnehmer, wie Krankentransport vor hundert Jahren funktioniert hat - was sich heute niemand mehr vorstellen möchte. 

Auch dem Suchdienst ist im Museum ein Bereich gewidmet. In einem durch Touchscreen unterstützten Archiv von Berichten, Suchanzeigen und Wochenschau-Videos erlebten die Gäste das Leiden der Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg: wie Familien und Freunde voneinander getrennt wurden und sich nicht mehr wiederfanden ohne Unterstützung des Suchdienstes. Deutlich wurde außerdem, dass auch Menschen, die sich nicht mehr an ihre eigene Vergangenheit, ihr Leben erinnerten, im Suchdienst eine Chance und Hoffnung auf Gefundenwerden sahen und noch immer sehen. Immer noch gibt es Anfragen aus dieser Zeit.

Nach dem Mittagessen tauschten sich die Mitglieder bei einem Spaziergang über ihre Eindrücke aus dem DRK-Landesmusem aus - und freuten sich über Verstärkung: Martin Denkert konnte als Neumitglied in das KAB aufgenommen werden.

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news-164 Wed, 03 Apr 2019 17:12:53 +0200 DRK-Kreisverband geht mit offenen Gesundheitskursen neue Wege https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/drk-kreisverband-geht-mit-offenen-gesundheitskursen-neue-wege.html Seit 45 Jahren organisiert der DRK-Kreisverband Bodenseekreis das bewährte Bewegungsprogramm für Senioren. Jetzt startet Sigrid Danckert, die dieses Bewegungsprogramm seit einem Jahr leitet, mit dem neuen Angebot offener Gesundheitskurse. Seit 45 Jahren bietet der DRK-Kreisverband Bodenseekreis ein Bewegungsprogramm für Senioren an. „Lange vor den Sportvereinen“ sei das Deutsche Rote Kreuz hier aktiv geworden, sagt Kreisgeschäftsführer Jörg Kuon. Dass das Angebot bei der Zielgruppe ankommt, das zeigen die Teilnehmerzahlen: Wöchentlich kommen gut 600 Senioren in die 53 Gruppen, die in 21 Gemeinden im Bodenseekreis angeboten werden. Die 32 Übungsleiterinnen werden vom DRK etwa zwei Jahre lang für ihre Aufgabe qualifiziert. 55 Prozent der Teilnehmer sind 76 Jahre und älter, 41 Prozent zwischen 66 und 75 Jahre alt.

Karl-Heinz Jaekel, Leiter Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband, ist auf diese Zahlen stolz. Das Gesundheitsprogramm im DRK-Kreisverband Bodenseekreis gehöre zu den ältesten Programmen bundesweit. Das Angebot sei 1974 völlig neu gewesen: „Ältere Menschen treffen sich einmal wöchentlich für eine Stunde zu Sport und Bewegung.“ Auch die Geselligkeit, das soziale Miteinander spielen in den Gruppen eine tragende Rolle. Ein Alleinstellungsmerkmal des DRK ist die Tatsache, dass die Teilnehmer pro Stunde bezahlen, an der sie teilnehmen – sie sind damit nicht an eine Mitgliedschaft im Roten Kreuz oder in einem Verein gebunden.

Vor einem Jahr hat der DRK-Kreisverband die Koordination des Angebots auf eine neue Basis gestellt: Sigrid Danckert übernahm hauptamtlich die Leitung des Bereichs Gesundheitsprogramme im DRK-Kreisverband. Sie kommt aus dem Bereich Sport, Bewegung und Gesundheit und ist seit 20 Jahren als Trainerin aktiv.  Sigrid Danckert hat Freude an ihrer Aufgabe, denn „wir haben hier eine ganz andere Zielgruppe als im Fitness-Studio oder in Vereinen.“ Beim DRK-Bewegungsprogramm stehe „das Gesellige im Vordergrund“.

Parallel zum bewährten Bewegungsprogramm etabliert Sigrid Danckert jetzt ein neues Angebot: offene Gesundheitskurse, die sich auch an eine jüngere Zielgruppe richten. Die Kurse sind mit acht Übungsstunden in sich abgeschlossen, hier zahlen die Teilnehmer einen festen Betrag für die acht Termine. Sigrid Danckert startet mit einem Faszientraining für den Rücken und einem Kurs mit fernöstlichen Bewegungsformen wie Qi Gong. Die Zielgruppe für diese Angebote „hat schon Sporterfahrung und ist nicht nur auf die Geselligkeit aus“, sagt Sigrid Danckert. „Die Menschen werden älter, das Bewusstsein wird offener.“ Damit komme die Erkenntnis: „So geht es nicht weiter.“

Mit dem neuen Angebot, das einen medizinischen Aspekt hat, will der DRK-Kreisverband auch jüngere Menschen gewinnen: „Wir wollen vermitteln, dass wir uns ganzheitlich kümmern“, sagt Sigrid Danckert. Bei vielen wachse die Erkenntnis, „dass man selbst etwas für die Gesundheit tun kann“. Wie Karlheinz Jaekel anfügt, will das DRK mit den offenen Gesundheitskursen auch Jüngere ansprechen, die noch beruflich engagiert sind.

Die Schwelle zur Teilnahme an den neuen Kursen sei niedrig, sagt Sigrid Danckert: „Man fängt einfach an. Das ist eine ganz andere Atmosphäre als im Studio.“ In derselben Gruppe können mehrere Levels angeboten werden, je nach den körperlichen Voraussetzungen, die die Teilnehmer mitbringen. Sigrid Danckert leitet die Kurse selbst; dafür bringt sie neben ihrer langjährigen Erfahrung als Trainerin auch eine umfassende, fundierte und qualifizierte Ausbildung mit. „Als Trainerin hat man Verantwortung in der Hand. Die Menschen erwarten, dass man mit ihnen gesundheitlich verantwortungsvoll umgeht.“

Die offenen Gesundheitskurse werden mehrmals pro Jahr angeboten. Hier können Sie sich über die nächsten Starttermine informieren.

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news-163 Tue, 02 Apr 2019 18:40:50 +0200 120 Jugendrotkreuzler wetteifern in Immenstaad um Einzug zum Landesentscheid https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/120-jugendrotkreuzler-wetteifern-in-immenstaad-um-einzug-zum-landesentscheid.html Ein Lernort der besonderen Art ist die Stephan-Brodmann-Schule in Immenstaad am 30. März gewesen: Beim Kreisentscheid des Jugendrotkreuzes im DRK-Kreisverband Bodenseekreis gab der Rotkreuz-Nachwuchs im Alter von 6 bis 27 Jahren sein Bestes - schließlich winkte den Siegern in den vier Altersgruppen die Teilnahme am Landesentscheid. Carmen Schreiber und Julian Schweikart von der DRK-Kreisjugendleitung freuten sich: Das Teilnehmerfeld war fast doppelt so groß wie im Vorjahr. Und erstmals hatten acht der 14 DRK-Ortsvereine im DRK-Kreisverband ihren Nachwuchs zum Kreisentscheid gemeldet - so viele wie noch nie.

 

Alle acht Stationen des Kreisentscheids waren doppelt, teils sogar sogar dreifach aufgebaut worden, damit der Wettbewerb zügig durchlaufen konnte. Dennoch war es für die Teilnehmer, für die 40 Schiedsrichter um Oberschiedsrichter Michael Bertel sowie für das Team in Organisation und Technik ein langer Tag. Frühmorgens ging es los, nach 17 Uhr schließlich wurden die Sieger geehrt. Für alle gab es Urkunden und Medaillen, für die Erstplatzierten zusätzlich einen Pokal. Mittags bekochten Mitglieder des DRK-Ortsvereins Heiligenberg die gesamte Truppe mit Spaghetti. 

 

Alle Aufgaben waren vom Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Baden-Württemberg vorgegeben worden. An drei der acht Stationen war Rotkreuz-Wissen gefragt: Schon die Jüngsten kennen die Lebensgeschichte von Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes. Sie lernen in den Gruppenstunden die Rotkreuz-Grundsätze kennen und viele weitere Details um die Rotkreuz-Bewegung. Die Teilnehmer brachten ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse an, sie planten einen Aktionstag in der Fußgängerzone, sie dichteten und malten und stellte sich einem Ratespiel rund um DRK-Logos. Zur Auflockerung zwischendurch konnte die JRKler an zwei Spielstationen Punkte sammeln.

 

Immer wieder kam Besuch in die Schule: Joachim Kruschwitz, Präsident des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis, war interessierter Beobachter bei den Stationen. Der Markdorfer Bürgermeister Georg Riedmann, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Markdorf, drückt seiner jungen Truppe vor Ort die Daumen. Der Immenstaader Bürgermeister Johannes Henne, der als Gastgeber die Schule kostenlos zur Verfügung gestellt hatte, war ebenso wie Schulleiter Burkhard Zapkau beeindruckt davon, wie die jungen Teilnehmer die teils anspruchsvollen Aufgaben bewältigen. Vor Ort war auch Janine Kauf, Vertreterin des JRK-Landesverbands Baden-Württemberg. 

 

Im Werkraum der Schule wurde an einer Erste-Hilfe-Aufgabe gewerkelt: Hier war ein Kind in einer Wasserlache ausgerutscht und mit dem Kopf gegen den Tisch geknallt. Im ersten Teil der musste ein Opfer geschminkt werden. Aus Kitt oder Modelliermasse wurde mithilfe von Spatel und Schwamm eine Kopfplatzwunde, es floss Kunstblut - aus der Kopfwunde, aus der Nase und bis aufs Shirt, um den Eindruck einer echten Verletzung zu verstärken. Das „Opfer“ zog eine Grimasse - ihr war etwas Kunstblut in den Mund gelaufen. Das schmeckt nicht so toll - „das sollte es mit Erdbeergeschmack geben.“

 

Teil zwei der Aufgabe: Der Mime saß auf dem Boden, weinte und klagte. Jetzt mussten Ersthelfer das Opfer versorgen und einen Notruf absetzen. Die Schiedsrichter achteten darauf, dass die Wunde richtig versorgt wurde und die Teilnehmer beim Notruf alle Formalien beachteten. 

 

Gutes Teamwork war bei einer Spielstation am Sportplatz gefragt. Auf dem Boden war mit zwei Kordeln ein schmaler Weg markiert. Hier mussten je zwei Teilnehmer einer Gruppe mit verbundenen Augen entlanglaufen, ohne die Kordel zu berühren - knifflig wurde es dann, wenn sich die beiden Mitten auf dem Weg begegneten und aneinander vorbei kommen mussten. Gelenkt wurden sie von ihren Mitspielern - nur mit Worten, nicht mit Berührungen. Bei den Bambini klappte es mit den Anweisungen „rechts“ und „links“ noch nicht so gut. Kurz waren sie ratlos, wie sie ihre Mitspieler lenken sollen. Schließlich rief einer einfach energisch „mehr zu mir!“ Es funktionierte: Schon tappte der Angesprochene in die Richtung, aus der die Stimme kam.

 

Begeistert waren vor allem die jüngeren Teilnehmer vom „Streichelzoo“: Ehrenamtliche Kräfte der Rettungshundestaffel der Malteser Bodensee waren mit fünf ihrer Rettungshunde zum Kreisentscheid gekommen, um sich und ihre Arbeit mit den Vierbeinern vorzustellen. Während die Erwachsenen die vielen Fragen der JRKler beantworteten, ließen sich die Rettungshunde von den Kindern streicheln und knuddeln. Die Malteser genossen die fröhliche Atmosphäre rund um die Schule: Mit einem „Gern bis nächstes Jahr“ verabschiedeten sie sich nachmittags von der DRK-Kreisjugendleitung. 

 

 

Die Ergebnisse des Kreisentscheids:

 

Stufe Bambini: 

1. Markdorf 1

Stufe 1:

1. Salem 1

2. Überlingen 1

3. Immenstaad 1

4. Tettnang 1

5. Friedrichshafen 1

6. Langenargen 1

7. Markdorf 2

Stufe 2:

1. Salem 3

2. Friedrichshafen 2

3. Langenargen 2

4. Überlingen 2

5. Salem 3

6. Pfullendorf 1

Stufe 3:

1. Friedrichshafen 3

2. Überlingen 3

3. Tettnang 2

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news-162 Sun, 24 Mar 2019 13:27:31 +0100 DRK-Helfertag: Fortbildung für 130 ehrenamtliche Kräfte https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/drk-helfertag-fortbildung-fuer-130-ehrenamtliche-kraefte.html 130 Ehrenamtliche aus den 14 Ortsvereinen im DRK-Kreisverband Bodenseekreis haben am vierten Helfertag in Friedrichshafen teilgenommen, den die Kreisbereitschaftsleitung organisiert hatte. Wenn die Mitglieder in den Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz sind, sind sie das ehrenamtlich und für andere Menschen: bei Blutspendeterminen, im Sanitätsdienst bei Veranstaltungen, im Notfallnachsorgedienst oder als Helfer vor Ort. Sie sind in Schnelleinsatzgruppen aktiv, geben Erste-Hilfe-Kurse und leiten Jugendrotkreuz-Gruppen. 

 

Einen Tag im Jahr sind die DRK-Mitglieder für sich selbst im Einsatz: Seit vier Jahren organisiert die Kreisbereitschaftsleitung im DRK-Kreisverband Bodenseekreis jährlich einen Helfertag, der ganz im Zeichen der Fort- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Kräfte steht. 130 Helferinnen und Helfer aus den 14 DRK-Bereitschaften im Bodenseekreis kamen am Samstag im Berufsschulzentrum in Friedrichshafen zusammen. „Es ist ein Tag für uns, an dem wir mal im Mittelpunkt stehen“, formulierte es eine Teilnehmerin. 

 

In vier Blöcken wurden gut 20 Seminare und Schulungen zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen angeboten. Da ging es um Grundsätze des Roten Kreuzes, um Informationen zur Leitstelle oder zum Kreisauskunftsbüro, um Statistiken und Aktuelles zur Blutspende. Bianca Cichon zeigte, wie man Statisten für Notfalldarstellungen möglichst realitätsnah schminken kann. 

 

Die Referenten kamen nicht nur aus den Reihen des Roten Kreuzes. Thomas Häring, Hygienebeauftragter im Landratsamt Konstanz, leitete Hygienefortbildungen. Polizeiobermeister Andreas Breuning informierte über das Vorgehen bei Amok- und Terrorlagen, Polizeihauptkommissar Andreas Bleibe über das Sonder- und Wegerecht im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer fasste das richtige Verhalten bei Gefahrgutunfällen zusammen. Die Mediziner Dr. Matthias Vogel, Florian Sattler und DRK-Kreisverbandsarzt Jochen Reiter griffen medizinische Themen auf. 

 

Die Aktiven des DRK-Kreisauskunftsbüros unterstützten mit ihrer technischen Ausstattung die Organisation des Helfertags, von der Registrierung der Teilnehmer bis zum Ausdruck der Etiketten, um die Teilnahme an Seminaren zu dokumentieren. 

 

Für die Bewirtung sorgten die Ehrenamtlichen des DRK-Ortsvereins Friedrichshafen. Der Helfertag startete mit einem gemeinsamen Frühstück, zum Mittagessen kamen die Teilnehmer wieder in der Eingangshalle der Schule zusammen und vor der Heimfahrt konnten sich alle am Kuchenbüfett stärken. In den Seminarpausen standen Getränke, Äpfel und Schokoriegel bereit. Kreisbereitschaftsleiter Manfred Sonntag meinte schmunzelnd: „Wir haben gelernt, wie wir die Teilnehmer an einem langen Seminartag besonders bei Laune halten können.“ Dass dieser Plan aufging, zeigte sich am langen Applaus, mit dem die Ehrenamtlichen sich am Ende beim Bewirtungsteam bedankten.

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news-161 Mon, 11 Feb 2019 09:33:31 +0100 Tag des Notrufs: Ersthelfer können Leben retten https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/tag-des-notrufs-ersthelfer-koennen-leben-retten.html Am Anfang einer schnellen Rettung von Menschen steht die schnelle Alarmierung. Dies gelingt, wenn die Notrufnummer 112 in der Bevölkerung bekannt ist. Darauf weist das Deutsche Rote Kreuz anlässlich des europäischen Tags des Notrufs am 11. Februar hin. Über die Nummer 112 können in allen EU-Staaten Notrufe kostenlos sowohl aus dem Festnetz als auch von Mobiltelefonen abgesetzt werden. Bei der Alarmierung des Rettungsdienstes und auch danach kann das richtige Verhalten Leben retten.

 

„Das Rote Kreuz hat das Ziel, so schnell wie nur möglich zu helfen“, betont der Präsident des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis, Joachim Kruschwitz, anlässlich des europaweiten Tags des Notrufs am Montag, 11. Februar. Grundlage für eine schnelle Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist. Dann kann der Disponent in der Leitstelle Bodensee-Oberschwaben in Friedrichshafen die richtigen Fragen stellen und, falls notwendig, die Ersthelfer vor Ort bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen anleiten und begleiten. Wichtig seien auch Erste-Hilfe-Kenntnisse: „Ein Rotkreuzkurs dauert einen Tag, kann aber unter Umständen ein Leben retten“, wirbt Joachim Kruschwitz. 

 

Der DRK-Kreisverband Bodenseekreis bildet jährlich mehr als 7500 Menschen in Erster Hilfe aus und bietet rund 470 Kurse an vielen Standorten kreisweit an. Nicht nur Führerschein-Anfänger finden hier Angebote, sondern alle Interessierten, die ihr Wissen auffrischen oder nochmals grundlegend vertiefen möchten. Darüber hinaus bietet der DRK-Kreisverband Erste-Hilfe-Kurse auch für Zielgruppen an wie Eltern, Lehrkräfte oder Erzieher, Pflegekräfte, Senioren, Sportvereine oder Menschen, die viel Outdoor unterwegs sind, sei es beruflich oder in der Freizeit. 

 

Wer sein Wissen in Erster Hilfe selbst gern an andere Menschen weitergeben möchte, ist beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis auch als Erste-Hilfe-Ausbilder willkommen. Das Lehrteam freut sich über Verstärkung durch Ausbilder im Ehrenamt, auf 450-Euro-Basis oder in Teilzeit. Wer noch keinen Ausbilder-Schein hat, braucht nur etwas Zeit mitbringen und kann sich beim DRK-Kreisverband zum Ausbilder schulen lassen.  

 

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news-160 Thu, 07 Feb 2019 11:32:33 +0100 Goldene Ehrennadel der Gemeinde Kressbronn für Hubert Mayer https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/goldene-ehrennadel-der-gemeinde-kressbronn-fuer-hubert-mayer.html Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde Kressbronn ist Hubert Mayer vom DRK-Ortsverein Kressbronn für sein langjähriges Engagement in der Rotkreuzarbeit, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, mit der goldenen Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet worden. Bürgermeister Daniel Enzensperger überreichte ihm diese Ehrung. Seit seinem Eintritt ins Jugendrotkreuz 1976 und dem Wechsel in die Bereitschaft 1980 engagiert Hubert Mayer sich bis heute in außerordentlicher Weise ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz und dessen Grundsätze.

Nach einer Erste-Hilfe-Ausbildung im Roten Kreuz und einer Sanitätsausbildung bei der Bundeswehr war er auch als Transportsanitäter im Rettungsdienst tätig. 1984 ließ sich Hubert Mayer zum Ausbilder für Erste Hilfe fortbilden, kurz darauf folgte die Ausbildung zum Sanitätsausbilder.

Neben seiner Tätigkeit als Ausbildungsleiter ist er seit Jahrzehnten als Blutspendebeauftragter im Ortsverein tätig und war im Jahr 2001 Mitbegründer der First-Responder-Gruppe im DRK-Ortsverein, die er auch mit leitete.

Trotz dieser umfangreichen Tätigkeiten waren für ihn die Teilnahme an Sanitätsdiensten, die Mitarbeit in der Unterstützungsgruppe Feuerwehr und viele organisatorische Tätigkeiten nie der Rede wert. Für die Menschen in Kressbronn ist er stets ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Rotkreuzarbeit.

Alexander Wolf, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Kressbronn, freut sich für Hubert Mayer über diese Auszeichnung: „Wir möchten uns recht herzlich bei unserem Kameraden Hubert Mayer für sein langjähriges und vielfältiges Engagement bedanken. Wir wünschen uns, dass uns seine Energie noch lange erhalten bleibt!“

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news-159 Thu, 13 Dec 2018 11:13:01 +0100 Ehrung für langjährige DRK-Übungsleiterinnen https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/ehrung-fuer-langjaehrige-drk-uebungsleiterinnen.html Spaß am Ehrenamt: Mehrere DRK-Übungsleiterinnen sind bei der Jahresabschlussfeier für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt oder nach vielen Jahren Mitarbeit verabschiedet worden. Seit mehr als 40 Jahren bietet der DRK-Kreisverband Bodenseekreis ein Bewegungsprogramm, mit dem sich Menschen bis ins hohe Alter fit und beweglich halten können. Dazu sind im Bodenseekreis und bis Pfullendorf gut 30 ausgebildete Übungsleiterinnen aktiv, die 53 Gruppen anbieten. Knapp 600 Senioren nutzen Woche für Woche die Möglichkeit, in lockerer Runde mit Gleichgesinnten Herz und Kreislauf in Schwung zu bringen. Pro Übungsstunde zahlen die Teilnehmer eine kleine Gebühr an die Übungsleiterin, darüber hinaus fallen keine Kosten an. Wer zu einer Stunde verhindert ist, braucht dafür auch nichts zu bezahlen.

Teils sind die ehrenamtlichen Übungsleiterinnen schon Jahrzehnte aktiv, wie bei der jüngsten Jahresabschlussfeier deutlich wurde. So bietet Sybille Strasser seit 30 Jahren Gymnastik in Heiligenberg an. Viele Jahre leitete sie zwei Gruppen in Wintersulgen; jetzt ist es noch eine Gruppe, da die Teilnehmer in fortgeschrittenem Alter sind. Sybille Strasser erzählte: „Früher war es noch eine Besonderheit, dass die Frauen auf dem Land zur Gymnastik kommen.“ Die Frauen, überwiegend aus der Landwirtschaft, seien der Meinung gewesen, sie seien im Alltag „schon genug auf den Beinen“. Aber das Angebot des DRK-Kreisverbands habe sich etabliert, denn die Gymnastikgruppen seien auch ein geselliger Treffpunkt im Dorf. Er biete Abwechslung im Alltag und kostbare Zeit, sich außerhalb der Verpflichtungen in Familie und Betrieb um sich selbst kümmern zu können. Die Gruppe, die Sybille Strasser leitet, hat den wohl höchsten Altersdurchschnitt aller Gruppen im DRK-Kreisverband: Die sieben Teilnehmerinnen sind im Schnitt gut 91 Jahre alt. Gerade erst habe man zusammen den 94. Geburtstag einer Teilnehmerin gefeiert: „Sie ist aber noch nicht so lange bei der Gymnastik dabei – vielleicht 20 Jahre“, fügte Sybille Strasser spontan hinzu und erntete dafür fröhliches Gelächter in der Runde der Übungsleiterinnen.

Karl-Heinz Jaekel, Leiter Sozialarbeit im DRK-Kreisverband Bodenseekreis, dankte Sybille Strasser für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und rechnete vor: „Bei einer Stunde Gymnastik in der Woche, bei durchschnittlich 38 Wochen pro Jahr, kommen Sie in 30 Jahren auf etwa 1140 reine Einsatzstunden, ohne Vorbereitungszeit!“

Seit 20 Jahren widmet sich Ines Großer im DRK-Kreisverband Bodenseekreis ganz dem Tanz. Als Übungsleiterin hat sie bereits sechs Tanzgruppen in Friedrichshafen und Oberteuringen aufgebaut. Wöchentlich treffen sich Männer und Frauen in ihren Gruppen, um nach anspruchsvollen Choreografien zu tanzen. Karl-Heinz Jaekel erinnerte auch an die Tanzveranstaltungen im Lammgarten an der Uferpromenade in Friedrichshafen, die Großer früher organisierte: „Ich glaube, dass Sie ganz, ganz viele Leute glücklich machen.“

Zehn Jahre lang war Susanne Block in Überlingen Übungsleiterin beim DRK Bodenseekreis – die Ehrung jetzt war auch verbunden mit ihrer Verabschiedung aus diesem Ehrenamt.

Vor fünf Jahren hat Rosemarie Fleischhauer in Pfullendorf eine Gymnastikgruppe aufgebaut. Mit Elan und Ideen etablierte sie die Gruppe als festes Angebot für Senioren in Pfullendorf, wie Karl-Heinz Jaekel hervorhob. Jetzt habe sie Pläne, eine zweite Gruppe in Pfullendorf aufzubauen.

Ebenfalls seit fünf Jahren ist Cornelia Meschenmoser als Übungsleiterin aktiv. Sie betreut eine Sitzgymnastikgruppe in Oberteuringen – „dort wird sogar gesungen und geklatscht“, wie Karl-Heinz Jaekel mit einem Schmunzeln zusammenfasste.

Im kleinen Rahmen verabschiedete sich Rosemarie Baur als Koordinatorin des DRK-Bewegungsprogramms im westlichen Bodenseekreis – nach 38 Jahren. Als Gruppenleiterin wird die Überlingerin weiterhin aktiv sein.  Ihre Aufgaben als Koordinatorin hat sie an Sigrid Danckert übergeben, die seit Jahresbeginn im DRK-Kreisverband Bodenseekreis den Bereich Bewegungsprogramme als hauptamtliche Kursverantwortliche koordiniert. Karl-Heinz Jaekel dankte Baur, der „tragenden Säule der Seniorengymnastik“. Es  „ist unermesslich, was Sie an Zeit und Herzblut in Ihre Aufgabe investiert haben“.

Nach 31 Jahren als Übungsleiterin, zuletzt als Vertretung in der Seniorenbegegnungsstätte Haus Sonnenuhr in Friedrichshafen, verabschiedete sich auch Karin Lutz. Susanne Steinmetz gab ebenfalls ihren Rückzug bekannt. Sie war 13 Jahre als Übungsleiterin aktiv und hat unter anderem Nordic Walking für Senioren angeboten.  Zuletzt leitete sie noch eine Gymnastikgruppe in Nußdorf. Abschied nehmen hieß es auch von Waltraud Eckert, die neun Jahre Übungsleiterin war und jetzt ihre beiden Gruppen in Aach-Linz und Großschönach an eine Nachfolgerin übergab. Nach sechs Jahren zog sich auch Gabi Federmann aus Friedrichshafen aus ihrer Aufgabe zurück. Sie hatte eine Gruppe in Fischbach geleitet. 

Karl-Heinz Jaekel gab den Übungsleiterinnen mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie immer ein Quäntchen Zufriedenheit und Freude aus Ihrem ehrenamtlichen Engagement ziehen können.“

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news-158 Thu, 06 Dec 2018 11:01:03 +0100 Neuer HausNotruf-Beauftragter für den westlichen Bodenseekreis https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/neuer-hausnotruf-beauftragter-fuer-den-westlichen-bodenseekreis.html Klaus Groth verstärkt das HausNotruf-Team des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis: Er ist neuer HausNotruf-Beauftragter für den Bereich Bodenseekreis West. Wer zuhause im Notfall schnell Hilfe braucht, kann sich darauf verlassen: Mit dem DRK-HausNotruf kommt die nötige Hilfe per Knopfdruck, und das seit 30 Jahren. Da wurde im Bodenseekreis das erste HausNotruf-Gerät installiert. Mittlerweile setzen bereits knapp 1400 betagte oder kranke Menschen kreisweit auf den DRK-HausNotruf. Der DRK-Kreisverband Bodenseekreis hat daher im Oktober sein Mitarbeiterteam verstärkt: Klaus Groth (rechts im Bild; links der Leitende Sozialarbeiter Karl-Heinz Jaekel) betreut als HausNotruf-Beauftragter jetzt von der DRK-Geschäftsstelle Uhldingen-Mühlhofen aus die Kunden im westlichen Bodenseekreis. Klaus Groth ist ausgebildete Pflegefachkraft sowie Fachwirt für Organisation und Pflege und als ehrenamtlicher Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Uhldingen-Mühlhofen mit den Strukturen des Deutschen Roten Kreuzes bestens vertraut.

Pro Jahr entscheiden sich 300 bis 400 Menschen kreisweit für ein HausNotruf-Gerät des Roten Kreuzes. 50 Kunden kreisweit nutzen ein DRK-MobilRuf-Gerät, mit dem sie nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs per Knopfdruck Hilfe rufen können.

Die HausNotruf-Beauftragten beraten die Menschen zuhause, installieren die passende Technik, erklären den Kunden ausführlich die Funktionen und sind Ansprechpartner bei allen auftauchenden Fragen oder Problemen rund um die Geräte.

In der Regel sind es betagte oder kranke Menschen, die auf ein HausNotruf-Gerät setzen, um sich zuhause sicher fühlen zu können. Der Altersschnitt der Kunden im Bodenseekreis liegt bei 84 Jahren, 50 Prozent sind zwischen 80 und 89 Jahren alt. 73 Prozent der Kunden sind Frauen, 27 Prozent Männer. Fast alle Kunden haben einen Hausschlüssel auf der nächstgelegenen Rettungswache hinterlegt, damit die Retter im Notfall schnell Zugang zur Wohnung haben.

Löst ein Kunde per Knopfdruck den Notruf aus, haben die Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle sofort auf dem Bildschirm Zugriff auf die Daten des Kunden: Sie werden über mögliche Vorerkrankungen und Medikamente informiert und sehen, wer als Bezugsperson hinterlegt ist. Das kann ein Nachbar oder ein Angehöriger sein. Denn nicht immer handelt es sich um einen medizinischen Notfall, bei dem der Rettungsdienst ausrücken muss. Manchmal ist ein älterer Mensch auch gestürzt und braucht Unterstützung beim Aufstehen oder steckt in einer anderen Situation, in der er selbst hilflos ist. Das klären die Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle mit dem Kunden ab und schicken dann schnellstmöglich die nötige Hilfe.

Der DRK-HausNotruf ist ein anerkanntes Hilfsmittel, weshalb die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen einen monatlichen Zuschuss bezahlen. Die neue Generation der HausNotruf-Geräte kann außerdem auch ohne Telefonanschluss betrieben werden. Sie wird mit einer Simcard betrieben, die sich ständig den stärksten Mobilfunkanbieter sucht, sodass immer eine bestmögliche Verbindung gewährleistet ist. Außerdem verfügen die neuen Geräte über einen automatischen Technikcheck und melden sich bei einer Funktionsstörung oder bei einem defekten Akku.

Auch für mobile, fitte ältere Menschen sowie Menschen mit Diabetes oder Herzschrittmacher hat das Rote Kreuz eine technische Lösung im Angebot: Für sie ist der DRK-MobilRuf konzipiert, auf den derzeit 50 Kunden im Bodenseekreis vertrauen. Er bietet nicht nur Sicherheit in den eigenen vier Wänden, sondern darüber hinaus in ganz Deutschland, in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz.

Auch hier gilt: Wer den Notrufknopf drückt, dem wird schnellstmöglich geholfen. Auch dann, wenn der Kunde am Gerät nicht mehr ansprechbar ist. Sobald der MobilRuf-Kunde den Notrufknopf drückt, wird eine SMS mit den Koordinaten seines Aufenthaltsorts an die Notrufzentrale geschickt. So kann der Kunde auch im unwegsamen Gelände, im Wald oder in den Bergen rasch gefunden werden. Der MobilRuf bringt die Hilfe stets dorthin, wo sie benötigt wird.

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news-157 Mon, 29 Oct 2018 13:58:59 +0100 Großübung des DRK-Ortsvereins Friedrichshafen https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/grossuebung-des-drk-ortsvereins-friedrichshafen.html Rund 40 Helfer der Schnelleinsatzgruppe des DRK-Ortsvereins und des Jugendrotkreuzes Friedrichshafen, 15 Mimen von der Narrenzunft Oberteuringen sowie die Leitenden Notärzte des Bodenseekreises und ein Team von "Schutz und Rettung" in Zürich haben bei einer Großübung in Friedrichshafen den Ernstfall geprobt. Dabei war auch eine Drohne des DRK-Ortsvereins im Einsatz. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit bei einem Unglück mit vielen Verletzten: Wie können Patienten möglichst schnell erfasst, medizinisch erstversorgt und in Kliniken weitergeleitet werden? Dafür gibt es ein Patientenleitsystem, das die genauen Abläufe regelt, auch die komplette nötige Ausrüstung ist vorhanden. In der Realität musste die Schnelleinsatzgruppe einen solchen Behandlungsplatz noch nie aufbauen.

Dafür sind derartige Übungen umso wichtiger, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Auch eine grenzübergreifende Zusammenarbeit wäre kein Problem, wie sich bei der Übung zeigte: Die ehrenamtlichen Kräfte von Schutz und Rettung Zürich fügten sich mit ihren Einsatzmodulen reibungslos in die Abläufe ein.

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news-155 Thu, 26 Jul 2018 11:05:39 +0200 DRK-ServiceZeit als neues Angebot https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/drk-servicezeit-als-neues-angebot.html Neue rechtliche Rahmenbedingungen und die weiter steigende Zahl älterer Menschen, die Unterstützung benötigen, haben 2017 die Arbeit des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis bestimmt. Das wurde aus dem Jahresbericht deutlich, den Joachim Kruschwitz, Präsident des DRK-Kreisverbands, bei der Mitgliederversammlung in der Stadthalle Markdorf vorstellte.

 

Georg Riedmann, Vorsitzender des gastgebenden DRK-Ortsvereins Markdorf und Bürgermeister der Stadt, dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Roten Kreuzes für ihre Bereitschaft, sich in ihrer Freizeit für Mitmenschen zu engagieren. Er nannte unter anderem die Sanitätsdienste bei großen Festen, die Unterstützung bei Blutspendeterminen oder Einsätze als „Helfer vor Ort“ bei medizinischen Notfällen und Unfällen, bis Rettungsdienst und Notarzt eingetroffen sind. „Die scheinbar heile Welt und das Unglück liegen eng beieinander“, sagte Riedmann. Viele Menschen nähmen auch das Ehrenamt nur noch als Dienstleistung wahr, kritisierte Riedmann: „Aber ohne Sie hier und Ihren Einsatz funktioniert diese Gesellschaft nicht.“

In seinem Jahresbericht stellte Präsident Joachim Kruschwitz einen Bereich voran, in dem es 2017 etwas ruhiger war: die Flüchtlingssozialarbeit. 370 Flüchtlinge wurden dem Bodenseekreis zugeteilt, 2016 waren es noch 1000 gewesen. Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berieten die Flüchtlinge in den 17 Gemeinschaftsunterkünften und begleiteten sie auf ihrem Weg der Neuorientierung. Ein wichtiger Faktor war die Zusammenarbeit mit den rund 400 Ehrenamtlichen in regionalen Helferkreisen. Sie machten es möglich, Hilfestellungen wie Begleitdienste, Deutsch-Gesprächskreise, Hausaufgabenbetreuung, Gruppenarbeit mit Kindern oder Flüchtlingscafés anzubieten.

Joachim Kruschwitz ging nochmals darauf ein, dass der Landkreis Bodenseekreis die Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband im Bereich der Flüchtlingshilfe aufgekündigt hat - „zu unserem großen Bedauern“. Ursachen seien veränderte rechtliche Rahmenbedingungen gewesen, die unter anderem eine stärkere Einbindung der Kommunen vorsehen, sowie unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Aufgaben Sozialarbeiter im Bereich der Flüchtlingshilfe übernehmen können und sollen. „Wir bedauern diesen Schritt sehr, haben wir dadurch doch zehn sehr engagierte Sozialarbeiter verloren“, schloss Kruschwitz.

Der Kreisverband Bodenseekreis hat im Jahr 2017 aufgrund neuer gesetzlicher Grundlagen auf Landes- und Bundesebene seine Organisierte Nachbarschaftshilfe neu strukturiert und das Projekt DRK-ServiceZeit realisiert. Hier sind 30 hauptamtliche Mitarbeiterinnen im Einsatz. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung betagter und gesundheitlich eingeschränkter Menschen durch haushaltsnahe Dienstleistungen und Hilfen für die Bewältigung sonstiger Anforderungen im Alltag. Auch die Entlastung pflegender Angehöriger ist ein Ziel. Joachim Kruschwitz erklärte: „Unsere DRK-ServiceZeit hat die Anerkennung durch das Landratsamt.“ So könnten die Kunden die erbrachte Dienstleistung über die Pflegekasse abrechnen. Etwa 140 Kunden nahmen das Angebot der DRK-ServiceZeit im vergangenen Jahr in Anspruch.

Immer mehr Menschen im Bodenseekreis setzen auch auf den DRK-HausNotruf, um sich zuhause sicher zu fühlen. Per Knopfdruck können sie so im Notfall Hilfe herbeirufen. Die Zahl der HausNotruf-Kunden steigt seit Jahren kontinuierlich an, im vergangenen Jahr um 160 auf insgesamt 1258 Kunden. Auch immer mehr Betreiber von Seniorenwohnanlagen setzen auf das bewährte HausNotruf-System des DRK: Bereits zehn Einrichtungen kreisweit sind damit ausgestattet.

Das Gesundheitsprogramm im DRK-Kreisverband Bodenseekreis wird von älteren Menschen rege genutzt: 44 ausgebildete Übungsleiterinnen erreichen mit ihrem Angebot an Gymnastik, Tanz und Gedächtnistraining für Senioren in vielen Gemeinden kreisweit regelmäßig fast 1000 Interessierte. Seit Beginn des Jahres 2018 kümmert sich eine hauptamtliche Mitarbeiterin um die Organisation des Bereichs DRK-Gesundheitsförderung.

Als „kleines, aber sehr attraktives Angebot“ für ältere Menschen bezeichnete Joachim Kruschwitz das Betreute Reisen. Hier sind drei bis vier mehrtägige Reisen pro Jahr im Angebot, auch ins Ausland, bei denen die Teilnehmer rundum betreut werden. Außerdem organisiert der DRK-Kreisverband jährlich in Eigenregie für Senioren sechs Tagesfahrten zu attraktiven Ausflugszielen in der weiteren Region. 211 Senioren waren 2017 bei den Tagesfahrten dabei, ihr Durchschnittsalter lag bei 83 Jahren. Kruschwitz erklärte, dass 73 Prozent der Teilnehmer auch andere Angebote des DRK-Kreisverbands nutzen, wie HausNotruf oder Seniorengymnastik, oder Fördermitglieder des DRK-Kreisverbands sind.

Ein längst etabliertes Angebot im DRK-Kreisverband ist die Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Im Oktober 2017 feierte der Kreisverband mit Mitarbeitern und Gästen den runden Geburtstag „20 Jahre ambulante Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz“. Aus diesem Angebot wuchs die Beratungsstelle, die eine Reihe von zusätzlichen Hilfen für Menschen mit Demenz und für pflegende Angehörige bietet. In diesem Bereich sind drei hauptamtliche Kräfte und 80 Ehrenamtliche beschäftigt. Finanziell unterstützt wird die Arbeit der Beratungsstelle vom Sozialministerium Baden-Württemberg und den Pflegekassen, außerdem vom Landkreis Bodenseekreis. Dem Landkreis galt der besondere Dank von Joachim Kruschwitz, denn der Kreistag hatte zugestimmt, den Zuschuss für die Beratungsstelle zu erhöhen.

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news-154 Thu, 26 Jul 2018 10:41:52 +0200 "Helfer vor Ort"-App: Denn jede Sekunde zählt https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/helfer-vor-ort-app-denn-jede-sekunde-zaehlt.html Der DRK-Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben gewährleistet über die Grenzen dreier Landkreise hinweg schnellste Hilfe. In das Hilfeleistungssystem sind auch die ehrenamtlichen "Helfer vor Ort" eingebunden. Um ihre Einsätze noch besser koordinieren zu können, setzt das DRK jetzt auf die "Helfer vor Ort"-App. Die Region Bodensee-Oberschwaben ist landesweit immer wieder Vorreiter im Deutschen Roten Kreuz, wenn es darum geht, neue Wege zu gehen. Dass eine Notrufzentrale auf drei Standorte verteilt ist und damit die höchste Ausfallsicherheit im Land gewährleistet, setzt einen Standard, der Landkreisgrenzen auflöst und grenzübergreifend schnellste Hilfe gewährleistet. Das erklärte Joachim Kruschwitz, Präsident des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis, bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbands am 19. Juli 2018 in der Stadthalle Markdorf.

Rund 3 Millionen Euro habe der Landkreis Bodenseekreis aufgewendet, um die integrierte Leitstelle in Friedrichshafen fit zu machen für die landesweit einmalige Kooperation mit Ravensburg und Sigmaringen. Sie wird beispielhaft für weitere Kooperationen sein. Schon heute geben sich Fachleute aus dem ganzen Land die Klinke in die Hand, um das Konzept vor Ort kennenzulernen, sagte Kruschwitz.

Dr. Stefan Locher, Präsident des DRK-Kreisverbands Wangen, erklärte: „Der DRK-Landesverband hat erkannt, dass wir innovativ sind.“ Er blickte kurz auf die Gründung der DRK-Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben (BOS) gGmbH zurück: 2011 wurde der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis in die Rettungsdienstgesellschaft aufgenommen, die die DRK-Kreisverbände Ravensburg und Wangen bereits 1999 gegründet hatten. Seither ist der DRK-Rettungsdienst BOS der größte rettungsdienstliche Leistungserbringer in Baden-Württemberg - „eine Erfolgsgeschichte“, sagte Dr. Stefan Locher. Mittlerweile habe man in Ravensburg auch eine Außenstelle der DRK-Landesschule, in der in drei Klassen hauptamtliche Kräfte für den Rettungsdienst ausgebildet werden - „ein knappes Gut“. So könne man den Eigenbedarf selbst decken.

Wie Joachim Kruschwitz betonte, könne aber kein noch so komplexes und modernes Hilfeleistungssystem auf die zahlreichen Helferinnen und Helfer in den DRK-Ortsvereinen verzichten. Im besten Fall verkürzen sie bei einem Notfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und eines Notarztes. Sie sind die „Helfer vor Ort“ und damit unverzichtbar in unserer Gesellschaft, da sie schnelle Hilfe auf kürzestem Weg bieten.

Wie Kruschwitz erklärte, werde man den Einsatz dieser Helfer künftig durch eine „Helfer-vor-Ort“-App weiter optimieren können. Mit Hilfe dieser App können alle Helfer in direktem Umkreis eines Notfalls alarmiert werden, die die kürzeste Anfahrtszeit haben. Das könnte ein Helfer aus Tettnang sein, der gerade im Strandbad in Sipplingen ist und am schnellsten bei einem Notfall in Sipplingen wäre. Auch hier spielten die Kreisgrenzen keine Rolle, denn auch ein DRK-Helfer aus Herdwangen-Schönach, der gerade privat im Allgäu unterwegs sei, könnte den schnellsten Anfahrtsweg zum Notfall haben.

Kruschwitz betonte: „Solche Innovationen können nur entstehen, wenn man über bestehende Grenzen hinweg schaut.“ Der Kreisverband Bodenseekreis tue dies schon seit einigen Jahren gemeinsam mit den DRK-Kreisverbänden Ravensburg und Wangen. Auch hier suche man verstärkt nach Synergiemöglichkeiten. „Das macht uns stark für die Aufgaben, die zukünftig auf uns warten“, schloss Joachim Kruschwitz.

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news-153 Thu, 26 Jul 2018 10:04:24 +0200 Henry-Dunant-Medaille für ehrenamtlich Aktive https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/henry-dunant-medaille-fuer-ehrenamtlich-aktive.html Sie engagieren sich seit Jahrzehnten in ihren DRK-Ortsvereinen oder arbeiten seit zehn Jahren hauptamtlich beim Roten Kreuz: Bei der Mitgliederversammlung wurden ehrenamtlich Aktive und hauptamtliche Mitarbeiter geehrt. Fünf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erhielten die Henry-Dunant-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Rotkreuz-Bewegung. Sie engagieren sich seit Jahrzehnten in ihren DRK-Ortsvereinen: in der Ausbildung, bei Blutspendeterminen, in leitender Funktion. Zwei weitere ehrenamtliche Helferinnen erhielten die Henry-Dunant-Medaille für besondere Leistungen im Jugendrotkreuz.

Henry-Dunant-Medaille
  • Josefine Schlude, Ortsvererein Deggenhausertal

Sie ist seit 1990 Ausbilderin und seit 25 Jahren stellvertretende Bereitschaftsleiterin. Außerdem ist sie seit ihrem Eintritt in die Bereitschaft Deggenhausertal bei den Blutspendeterminen aktiv.

  • Siglinde Ryrich, Ortsverein Friedrichshafen

Seit 1992 ist sie Ausbilderin in Erster Hilfe, seit 1993 für Erste Hilfe am Kind, seit 1995 in der Sanitätsausbildung. Im Mai 1995 übernahm sie die Ausbildungsleitung für die Breiten- und Helferausbildung im Ortsverein Friedrichshafen und in der Bereitschaft. Bekannt ist Siglinde Ryrich auch als sehr aktive Helferin in fast allen Bereichen des Ortsvereins, von der Blutspende bis zum Katastrophenschutz. Darüber hinaus arbeitet sie in der Bereitschaft, im Ortsverein und im Vorstand des Ortsvereins mit.

  • Herbert Dold, Ortsverein Heiligenberg

Seit 1958, da war er 14 Jahre alt, ist Herbert Dold im Roten Kreuz aktiv. Von 1963 bis 2016 war er Erste-Hilfe-Ausbilder; außerdem 24 Jahre stellvertretender Bereitschaftsleiter. Mittlerweile im neunten Jahr ist er stellvertretender Vorsitzender. Als Elektriker kümmert er sich um alle elektrischen Geräte und das Thema Strom im Ausbildungsbereich. Als Erste-Hilfe-Ausbilder, als Ausbilder-Betreuer und Funk-Ausbilder gab er sein Wissen immer gern an Jüngere weiter.

  • Günter Schatz, Ortsverein Heiligenberg

Er trat 1974 im Alter von 15 Jahren in das DRK ein. Seit 42 Jahren ist er sehr aktiver Erste-Hilfe-Ausbilder, seit 19 Jahren is er Bereitschaftsleiter. Zuvor war er bereits drei Jahre stellvertretender Bereitschaftsleiter. Als erfahrener Koch hat er bei den Kocheinsätzen der Verpflegungsgruppe die Organisation unter sich, besonders dann, wann mehrere hundert Portionen in der Feldküche zubereitet werden.

  • Peter Gutsch, Ortsverein Salemertal

Seit 1991 und bis zur Hauptversammlung 2018 war Peter Gutsch stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins. Als aktiver Helfer ist er zum Ansprechpartner für Technik geworden, vor allem für seine Leidenschaft, den Sprechfunk. Als ausgebildeter Sanitätshelfer steht er weiterhin für Sanitätsdienste und Einsätze zur Verfügung.

 

Henry-Dunant-Medaille im Jugendrotkreuz
  • Julia Erlewein, Ortsverein Friedrichshafen

Sie ist seit 1999 Gruppenleiterin im JRK und ist bekannt für eine interessante, mitreißende und jugendgerechte Gruppenarbeit. Von 2004 bis 2014 leitete sie das JRK Friedrichshafen und unterstützt die neue JRK-Leitung seither immer noch tatkräftig.

  • Nadine Weißhaar, Ortsverein Friedrichshafen

Sie übernahm 2014 die Leitung des JRK. Ihr Gruppenprogramm reicht von Erster Hilfe über Ausflüge und Unterstützung bei der Blutspende bis zum Backen von Weihnachtsgebäck für Obdachlose. Mehrfach bereitete sie die JRK-Leistungsvergleichsgruppen bis zum Bundesentscheid sehr erfolgreich vor. Darüber hinaus arbeitet Nadine Weißhaar aktiv in der Bereitschaft und der SEG sowie im Ortsverein und dessen Vorstand mit.

 

10 Jahre hauptamtliche Mitarbeit 
  • Anita Meschenmoser, Geschäftsführerin des DRK-Ortsvereins Friedrichshafen (seit 1.5.07)
  • Bruna Wernet, Demenzberatung, DRK-Kreisverband Bodenseekreis (seit 1.9.07)
  • Sandra Glapa, Buchhaltung, DRK-Kreisverband Bodenseekreis (seit 1.7.08)
  • Klaus Groth, HausNotruf, DRK-Kreisverband Bodenseekreis (seit 1.6.08)
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news-151 Thu, 19 Jul 2018 09:54:50 +0200 DRK tauscht Kleidercontainer im Bodenseekreis aus https://www.drk-kv-bodenseekreis.de/corona/presse-service/meldung/drk-tauscht-kleidercontainer-im-bodenseekreis-aus.html Höherer Wiedererkennungswert, mehr Sicherheit: Der DRK-Kreisverband hat im Juni 2018 seine gut 60 Kleidercontainer im Bodenseekreis gegen neue Modelle ausgetauscht. Die gespendete Bekleidung kommt Menschen in der Region zugute - ein Beitrag zur Solidarität! Andrea Sinclair, beim DRK-Kreisverband unter anderem zuständig für den Bereich Altkleider, erklärt: „Der Wiedererkennungswert der Container ist sehr groß.“ Jeder, der seine gebrauchte Bekleidung an den DRK-Kreisverband spenden wolle, könne die neuen Container sofort dem DRK zuordnen (Standorte der Container im Bodenseekreis). Außerdem seien die Einwurfklappen anders konzipiert worden: „Jetzt gibt es keine Möglichkeit mehr, dass Menschen in die Container einsteigen“, wie Karl-Heinz Jaekel, Leiter Sozialarbeit beim DRK-Kreisverband Bodenseekreis, erklärt. Das sei lebensgefährlich gewesen; leider habe es in der Vergangenheit jedoch vereinzelt Fälle gegeben, in denen Menschen in die Container geklettert seien, um Bekleidung zu stehlen. Hier habe die Gefahr bestanden, dass Menschen im Container stecken bleiben.

Bitte verwenden Sie kleinere Säcke!

Da die Einwurfklappe der neuen Container anders konstruiert ist, ist es jedoch erforderlich, die Bekleidung in etwas kleinere Säcke zu verpacken - die großen 120-Liter-Müllsäcke passen, wenn sie vollgepackt sind, nicht mehr durch die Öffnung hindurch. Wer größere, voluminöse Artikel, wie etwa Bettdecken, spenden wolle, könne diese aber auch während der Öffnungszeiten in einem der drei DRK-Kleiderläden im Landkreis oder im Rotkreuz-Zentrum in Friedrichshafen abgeben.

Kleiderspenden an das DRK bleiben in der Region

Der DRK-Kreisverband Bodenseekreis ist stolz auf sein Alleinstellungsmerkmal: Die Bekleidung, die Menschen aus der Region dem DRK-Kreisverband über die Kleidercontainer spenden oder in einem der DRK-Kleiderläden abgeben, wird vor Ort sortiert und in den Kleiderläden wieder zum Kauf angeboten. „Wir sind damit der einzige Wohlfahrtsverband im Bodenseekreis, der Spenden von Menschen aus der Region für Menschen in der Region verwendet“, sagt Karl-Heinz Jaekel. Das sei ein Beitrag zur Solidarität in der Region und zur Nachhaltigkeit. Denn gebrauchte Bekleidung sei wertvoll und gehöre nicht in den Müll.

40.000 Kunden pro Jahr kaufen in DRK-Kleiderläden

Im Jahr 2017 haben die Menschen im Bodenseekreis 490 Tonnen Bekleidung an den DRK-Kreisverband gespendet. 40 Prozent dieser Bekleidung wurde in den drei DRK-Kleiderläden in Friedrichshafen, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen zum Kauf angeboten. Rund 40.000 Kunden nutzten im vergangenen Jahr kreisweit das Angebot, sich in den DRK-Kleiderläden günstig mit gut erhaltener Bekleidung einzudecken. 190.000 Artikel wurden verkauft, jeder Kunde verließ im Schnitt mit rund fünf Artikeln den Kleiderladen. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2018 kamen bereits knapp 16.100 Kunden in die Kleiderläden - „der Aufwärtstrend setzt sich also weiter fort“, erklärt Karl-Heinz Jaekel.

Rabatte für Menschen mit geringem oder ohne Einkommen

In den DRK-Kleiderläden kann jeder einkaufen. Vor allem Menschen mit einem schmalen Budget nutzen diese Möglichkeit, beim Kauf von Bekleidung Geld zu sparen. Knapp 72 Prozent der Kunden hatten 2017 für den Einkauf im DRK-Kleiderladen eine Berechtigungskarte vom DRK oder einen Tafelausweis - Menschen mit geringem oder ohne Einkommen, Bezieher von Sozialleistungen, Senioren mit kleiner Rente. Sie erhalten auf die günstigen Preise im DRK-Kleiderladen einen Rabatt von 60 Prozent.

Nicht mehr verwertbare Bekleidung wird verkauft

Gespendete Bekleidung, die der DRK-Kreisverband nicht zum Kauf anbieten kann, weil sie verschmutzt, kaputt oder aus anderen Gründen nicht mehr tragbar ist, wird an den Schweizer Textilverwerter Texaid verkauft. Bei Texaid wird die Bekleidung sortiert und in Rohstoffe getrennt (z.B. Metallteile wie Reißverschlüsse und Knöpfe, Baumwolle,…). Aus diesen Rohstoffen werden unter anderem Putzlappen oder Dämmstoffe für Fahrzeuge oder den Straßenbau produziert.

Erlös fließt in soziale Arbeit des DRK-Kreisverbands

Mit den Einnahmen aus den DRK-Kleiderläden und dem Verkauf der Restbekleidung an Texaid finanziert der DRK-Kreisverband seine Unkosten für den Altkleider-Containerdienst und den Betrieb der Kleiderläden. Außerdem werden daraus weitere Aufgabenfelder des DRK-Kreisverbands unterstützt, wie die Betreuung von Menschen mit Demenz, Betreute Seniorenreisen, Seniorengymnastik, der Notfallnachsorgedienst und das Jugendrotkreuz.

90 ehrenamtliche Helfer tätig

Im Altkleider-Bereich sind 90 Menschen ehrenamtlich für den DRK-Kreisverband tätig, davon 16 in der Sortierung der gespendeten Bekleidung. Lediglich im Container-Leerdienst sind hauptamtlich DRK-Mitarbeiter beschäftigt. Sie fahren die Containerstandorte im Bodenseekreis regelmäßig an, um die gespendete Bekleidung einzusammeln und zu den drei DRK-Sortierstellen zu bringen.

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