Foto: Einsatzkraft vor Krankenwagen Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Helfer vor Ort: Lebensretter aus der Nachbarschaft

Sie sind gut ausgebildete Ersthelfer aus der Nachbarschaft: die Helfer vor Ort oder auch "First Responder". Ihre Aufgabe ist es, im Ernstfall die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungsdienstes zu überbrücken. Damit übernehmen die Helfer vor Ort, die ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, eine wichtige Funktion in der Rettungskette.

Die Helfer vor Ort, aktive Mitglieder im Deutschen Roten Kreuz, sind gut ausgebildet. Sie leben oder arbeiten in der Nachbarschaft, kennen die Örtlichkeiten und oft auch die Mitbürger. Im Notfall können sie daher rasch zur Stelle sein. Bis der Rettungswagen am Einsatzort eintrifft, scheint die Zeit oft davonzurennen. Vor allem im ländlichen Raum kann dies 10 bis 15 Minuten dauern. Diese Minuten sind jedoch kostbar, denn sie entscheiden bereits darüber, wie gut sich der Patient wieder erholt und wie hoch das Risiko dauerhafter Schäden ist. Daher können die Helfer vor Ort durch qualifizierte Erste-Hilfe-Maßnahmen Leben retten.

Ausbildung der Helfer vor Ort

Die ehrenamtlichen Lebensretter legen einen Erste-Hilfe-Kurs mit 8 Doppelstunden sowie eine Sanitätsausbildung mit 64 Stunden ab. Darüber hinaus erhalten sie eine Schulung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung und eine Einweisung in die Frühdefibrillation. Während ihrer Ausbildung sammeln die Helfer vor Ort praktische Erfahrungen im Rettungswagen, auch danach bilden sie sich stets fort.

Helfer vor Ort in der Region

Im Bereich des DRK-Kreisverbands Bodenseekreis sind in folgenden Gemeinden Helfer-vor-Ort-Gruppen im Einsatz:

  • Frickingen
  • Herdwangen-Schönach
  • Illmensee
  • Immenstaad
  • Kressbronn
  • Markdorf
  • Meckenbeuren
  • Meersburg
  • Pfullendorf
  • Salem
  • Sipplingen
  • Tannau
  • Tettnang
  • Überlingen
  • Überlingen-Bonndorf
  • Uhldingen-Mühlhofen