Jahresfeier der DRK-Nachbarschaftshilfe
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Jahresfeier der DRK-Nachbarschaftshilfe

Seit zehn Jahren ist Christiane Schraff ehrenamtlich in der DRK-Nachbarschaftshilfe Friedrichshafen-Ailingen aktiv. Dafür wurde sie im Rahmen der Jahresabschlussfeier geehrt.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier der Nachbarschaftshilfe Friedrichshafen-Ailingen ehrte die stellvertretende Leiterin des Dienstes, Anni Benkö (vorn links), Christiane Schraff (vorn rechts) für zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeit. Bild: DRK-Kreisverband / Katja Zwetschke

Anni Benkö, stellvertretende Leiterin der Nachbarschaftshilfe, dankte Christiane Schraff auch im Namen der erkrankten Leiterin des Dienstes, Christel Bachhofer: Christiane Schraff trage mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen zum Wohlbefinden und zur Zufriedenheit der Kunden bei. „Wir schätzen Ihr Engagement und Ihre Zuverlässigkeit sehr“, sagte Anni Benkö.

Schraff ist eine von 36 Frauen, die in der DRK-Nachbarschaftshilfe aktiv sind. Auch ein Mann gehört mit zum Team. Zwölf Einsatzkräfte arbeiten im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses in der Nachbarschaftshilfe, 25 sind ehrenamtlich gegen Aufwandsentschädigung im Einsatz. Sie trafen sich außerhalb ihrer Einsätze bei den Kunden auch zu sechs Praxisgesprächen und fünf Fortbildungen.

Die Mitarbeiter unterstützen die Kunden, damit sie so lange wie möglich zuhause wohnen bleiben können. Sie helfen bei der Körperpflege und beim Essen, bereiten Mahlzeiten zu, gehen im Haushalt und beim Wohnungsputz zur Hand, leisten den Kunden Gesellschaft und begleiten sie bei Spaziergängen oder beim Arztbesuch.

8160 Einsatzstunden hat die Nachbarschaftshilfe von Januar Anfang November geleistet und dabei über 100 Menschen versorgt. 41 von ihnen waren Neukunden. Die anderen Kunden setzen schon seit längerer Zeit, teils seit Jahren auf die Unterstützung durch die DRK-Nachbarschaftshilfe. Anni Benkö bedauerte, dass man nicht allen Anfragen nach Hilfe nachkommen könne: Es werde immer schwieriger, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Dienst zu gewinnen. Durch die Änderung des Pflegestärkungsgesetzes seien die Anfragen für Entlastungsleistungen, besonders für die Unterstützung bei der Wohnungsreinigung, sehr gestiegen. „Wir müssen Anfragen ablehnen und verweisen auf andere Dienste“, erklärte Anni Benkö.

Der Dienst in der Nachbarschaftshilfe stecke voller Überraschungen, fasste Anni Benkö die Arbeit zusammen: „Dadurch sind wir immer gefordert und bleiben flexibel!“ Gefragt seien die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und des Mitarbeiters, ihre Sorgfalt, Mitmenschlichkeit und Professionalität „Durch Ihr Einfühlungsvermögen, Ihre Freundlichkeit und Ihr Verständnis haben Sie oft eine enge Verbindung zu unseren Kunden“, meinte Benkö dankbar. „Auch ein gutes Essen, eine saubere Wohnung oder die Aussicht darauf heben die Stimmung unserer Kunden.“

Ein wichtiger Aspekt der Nachbarschaftshilfe seien auch der regelmäßige Kontakt, das Zuhören: „Sie haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte des Alltags – auch das lässt Sie zu einem Highlight für unsere Kunden werden!“ Dafür schenkten die Kunden Dankbarkeit, Vertrauen und Freude über die Hilfe.

Dass die DRK-Nachbarschaftshilfe von den Kunden hoch geschätzt werde, erlebten Christel Bachhofer und sie selbst bei ihren regelmäßigen Kundenvisiten, betonte Anni Benkö. Hier gebe es regelmäßig Bestnoten für den Dienst: „Unsere Kunden sind mit unserer Hilfe durchweg sehr zufrieden!“  

9. Dezember 2016 08:00 Uhr. Alter: 201 Tage